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Palästina-Gespräche zwischen HÜDA PAR, Gelecek-Partei und Saadet-Partei: Kundgebungen werden zusammengelegt

Der Vorsitzende der HÜDA PAR, Zekeriya Yapıcıoğlu, traf sich im Parlament mit dem Vorsitzenden der Gelecek-Partei, Ahmet Davutoğlu, und in der Parteizentrale mit dem Vorsitzenden der Saadet-Partei, Temel Karamollaoğlu. Karamollaoğlu und Yapıcıoğlu gaben bekannt, dass sie beschlossen haben, eine gemeinsame Kundgebung abzuhalten.

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Palästina-Gespräche zwischen HÜDA PAR, Gelecek-Partei und Saadet-Partei: Kundgebungen werden zusammengelegt

Der Vorsitzende der HÜDA PAR, Zekeriya Yapıcıoğlu, und der Vorsitzende der Gelecek-Partei, Ahmet Davutoğlu, trafen sich im Parlament. Bei dem Gespräch über den Israel-Palästina-Konflikt betonte Davutoğlu, dass er stets an der Seite des palästinensischen Volkes stehe.

"WIR HOFFEN AUF EINEN WAFFENSTILLSTAND"

Davutoğlu äußerte sich wie folgt:

"Der wichtigste Grund für die jüngsten Ereignisse ist, dass die Angriffe auf die Al-Aqsa-Moschee in Palästina seit Monaten offen vor den Augen der internationalen Gemeinschaft und der islamischen Welt stattfinden. Dass die israelische Polizei mit Hunden und Stiefeln einen heiligen Ort betritt, die Gleichgültigkeit der islamischen Welt in dieser Angelegenheit und die anschließenden Normalisierungsprozesse haben dazu geführt, dass die Palästinenser sich allein gelassen fühlen und denken: 'Wir wurden unserem Schicksal überlassen'. Zuletzt hat Benjamin Netanjahu in seiner Rede vor der UN-Generalversammlung eine Karte verwendet, auf der Palästina nicht existiert, und die internationale Gemeinschaft hat auch dazu geschwiegen."

Davutoğlu erklärte, dass großes Leid erfahren werde und die palästinensische Sache nicht durch einige negative Bilder in den Schatten gestellt werden dürfe. "Wir hoffen, dass es so schnell wie möglich zu einem Waffenstillstand kommt", sagte er.

Davutoğlu forderte den Beginn eines Prozesses, in dem der Status der Al-Aqsa-Moschee und Jerusalems nicht verändert wird.

"WIR HOFFEN, DER GESELLSCHAFT EINE BOTSCHAFT ZU SENDEN"

Yapıcıoğlu besuchte zudem den Vorsitzenden der Saadet-Partei, Temel Karamollaoğlu, in dessen Parteizentrale. Nach dem Besuch gaben Yapıcıoğlu und Karamollaoğlu Erklärungen gegenüber der Presse ab. Karamollaoğlu teilte mit, dass sie heute im Parlament als Fraktion der Saadet-Partei einen Vorschlag zur Bewertung der Entwicklungen in Palästina einbringen werden.

Karamollaoğlu erklärte, dass die HÜDA PAR ihre Unterstützung für diesen Vorschlag zugesagt habe: "Um dieses Thema auch in die Gesellschaft zu tragen, wurden in der Türkei bisher einige Kundgebungen organisiert. Wenn es Gott will, werden wir am Wochenende eine Kundgebung in Istanbul haben. Auch die HÜDA PAR hat heute ein solches Ersuchen gestellt. Wir hoffen, durch die Zusammenlegung dieser Kundgebungen der Gesellschaft eine Botschaft zu senden."

KUNDGEBUNGEN WERDEN ZUSAMMENGELEGT

Yapıcıoğlu betonte ebenfalls, dass am 7. Oktober ein neuer Prozess begonnen habe und palästinensisches Gebiet unter Besatzung stehe.

Yapıcıoğlu sagte zudem:

"Als Fraktion der Saadet-Partei wird es einen Antrag auf eine allgemeine Aussprache geben. Wir hatten auch die Absicht, am Wochenende einige Kundgebungen zu organisieren. Sie hatten ihre Anträge bereits eingereicht. Anstatt zwei getrennte Kundgebungen am selben Tag in derselben Stadt abzuhalten, haben wir uns darauf geeinigt, diese Kundgebungen zusammenzulegen. So Gott will, werden wir am Sonntag gemeinsam in Yenikapı, Istanbul, eine Kundgebung abhalten. Dies ist nicht nur das Anliegen einer oder zweier Parteien. Die Sache Jerusalems, die Sache der Al-Aqsa-Moschee, ist eine Sache, die die gesamte islamische Umma betrifft. Die Al-Aqsa-Moschee ist unsere erste Qibla. Die Menschen, die dort unterdrückt werden, sind unsere Geschwister."


Nachrichtenquelle: 12punto

Zekeriya Yapıcıoğlu Temel Karamollaoğlu Ahmet Davutoğlu Palästina Kundgebung