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IBB veröffentlicht 'Lügen und Wahrheiten': Punkt für Punkt klargestellt

Die Stadtverwaltung Istanbul (IBB) hat eine detaillierte Stellungnahme zu den in der Öffentlichkeit diskutierten Vorwürfen von Bestechung, Korruption und dem Schmuggel von Geld mittels Leichenwagen veröffentlicht. In der unter dem Titel „Lügen und Wahrheiten“ veröffentlichten Erklärung wurde betont, dass alle Anschuldigungen haltlos seien, und hinzugefügt: „Wir werden die Wahrheit gegen die dunkle Desinformation mit Dokumenten verteidigen.“

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IBB veröffentlicht 'Lügen und Wahrheiten': Punkt für Punkt klargestellt

In einer Erklärung der Stadtverwaltung Istanbul (IBB) unter dem Titel „Lügen und Wahrheiten“ wurde auf die Vorwürfe gegen die IBB reagiert.

„Das Ziel dieser Behauptungen ist es, die Öffentlichkeit zu manipulieren und die IBB sowie ihren gewählten Bürgermeister und Präsidentschaftskandidaten Ekrem İmamoğlu durch politische Lynchkampagnen zu diffamieren“, heißt es in der Erklärung. Weiter wird betont: „Während die Urheber der Behauptungen in der Pflicht stehen, ihre Anschuldigungen zu beweisen, verbreiten sie ohne jedes rechtliche Verfahren, regellos und verantwortungslos Lügen in der Öffentlichkeit.“

In der Erklärung wurde mitgeteilt, dass die Behauptung, „10 Millionen Dollar Bestechungsgeld seien mit einem Leichenwagen nach Griechenland geschmuggelt worden“, später dahingehend abgeändert wurde, dass „das Geld zunächst mit einem Leichenwagen zur Grenze gebracht und von dort mit einer anderen Methode nach Griechenland transferiert worden sei“. Dazu wurde wie folgt Stellung genommen:

„Diese beiden unterschiedlichen Behauptungen zum selben Thema wurden von verschiedenen Personen und Kanälen geäußert, die von einer einzigen Zentrale gesteuert werden, doch diese Kreise haben sich in kurzer Zeit gegenseitig widersprochen. Während im ersten Fall behauptet wurde, das Geld sei direkt mit dem Leichenwagen nach Griechenland geschmuggelt worden, wurde im zweiten Fall behauptet, es sei an der Grenze mit einer anderen Methode außer Landes gebracht worden. Angesichts all dieser Fakten werden wir die Wahrheit gegen diese dunkle Desinformation weiterhin jedes Mal mit Dokumenten, Konsistenz und Vernunft verteidigen.“


Der Erklärung zufolge lauten die Vorwürfe und die Antworten der IBB dazu wie folgt:

Lüge 1: Für eine Renovierungsgenehmigung am Bosporus wurden 10 Millionen Dollar Bestechungsgeld gefordert.

Wahrheit 1: Entgegen den Behauptungen hat die Stadtverwaltung Istanbul im Prozess um die betreffende Villa in Vaniköy in illegale Bauaktivitäten eingegriffen, das Gebäude versiegelt und anschließend in Zusammenarbeit mit den zuständigen Institutionen den Abriss des illegalen Baus sichergestellt.

Lüge 2: 10 Millionen Dollar wurden mit einem Leichenwagen nach Griechenland geschmuggelt.

Wahrheit 2: Die Friedhofsverwaltung der IBB bietet Leichentransportdienste in alle 81 Provinzen und alle Bezirke der Türkei an, transportiert jedoch keine Leichen ins Ausland. Internationale Leichentransporte erfolgen ausschließlich über speziell autorisierte Fluggesellschaften mit Genehmigung des Gesundheitsministeriums und unter Einhaltung internationaler Verfahren. Die Leichentransportfahrzeuge der IBB fahren bei der Ankunft oder dem Abflug von Leichen aus dem Ausland lediglich auf das Flughafengelände. Das Überqueren der Grenze durch einen Leichenwagen, insbesondere mit Bargeld an Bord, ist sowohl dem IBB-System als auch der nationalen Sicherheit zuwider und faktisch unmöglich. Zudem kann ein Bargeldtransfer in ein EU-Land nicht so einfach von Hand durchgeführt werden; das internationale Finanzsystem und die Grenzsicherheitsbehörden lassen solche Bewegungen nicht zu. Darüber hinaus werden alle Leichentransportfahrzeuge der IBB in Echtzeit über ein GPRS-System überwacht, und es ist unmöglich, dass ein Leichenwagen ohne offizielle Dienstgenehmigung die Stadtgrenzen von Istanbul verlässt. Andererseits werden in sehr seltenen Fällen, ebenfalls unter der Bedingung einer Dienstgenehmigung, einige Leichen ausländischer Staatsangehöriger bis zu den türkischen Grenzübergängen transportiert und dort den zuständigen Behörden übergeben, ohne dass diese Leichen den Zoll passieren. Zu den in der Behauptung genannten Daten wurden jedoch weder für die Grenzübergänge İpsala und Pazarkule, die nach Griechenland führen, Dienstgenehmigungen erteilt, noch gibt es in der Überprüfung über das GPRS-System (Fahrzeugverfolgungssystem) Aufzeichnungen über eine solche Leichenübergabe. Zu den genannten Zeitpunkten wurde auch keine Bewegung eines Fahrzeugs zu den erwähnten Grenzübergängen festgestellt.

Lüge: Bei der IBB wurden 560 Milliarden TL veruntreut.

Wahrheit: Diejenigen, die diese Behauptung aufstellen, haben nicht einmal Kenntnis vom tatsächlichen Haushalt der IBB. Mit einem realisierten Haushalt von 497 Milliarden Lira in den letzten 6 Jahren erbringt die IBB zahlreiche Dienstleistungen für Istanbul, von der Wasserversorgung bis zum Verkehr, von U-Bahnen bis zu Infrastrukturinvestitionen, und zahlt zudem die Gehälter ihrer 95.000 Mitarbeiter.

Hier ist die tatsächliche Bilanz Jahr für Jahr:

IBB HAUSHALTSREALISIERUNGEN

2019: 21,4 Milliarden Lira

2020: 21,6 Milliarden Lira

2021: 28,4 Milliarden Lira

2022: 64,3 Milliarden Lira

2023: 122,4 Milliarden Lira

2024: 238,9 Milliarden Lira

Gesamt über 6 Jahre: 497 MILLIARDEN Lira



Nachrichtenquelle: 12punto

İBB