İYİ-Partei-Sprecher Zorlu: Wir werden in allen 81 Provinzen Kandidaten aufstellen: "Dieses Thema ist für uns abgeschlossen"
Der Sprecher der İYİ-Partei, Kürşad Zorlu, erklärte, dass die Entscheidung seiner Partei, bei den Kommunalwahlen in allen 81 Provinzen eigene Kandidaten aufzustellen, endgültig sei.
Der Sprecher und Leiter der Medienbeziehungen der İYİ-Partei, Kürşad Zorlu, erklärte auf einer Pressekonferenz in der Parteizentrale, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem Ergebnis des CHP-Parteitags und der Entscheidung gebe, bei den Kommunalwahlen in allen 81 Provinzen Kandidaten aufzustellen, und betonte: "Dieses Thema ist für uns ein abgeschlossenes Thema."
Zorlu erklärte, dass man sich nicht für den CHP-Parteitag interessiere, und bekräftigte die Entscheidung, in allen 81 Provinzen anzutreten, wie folgt:
"Es gibt keinerlei Zusammenhang zwischen dem Ergebnis des Parteitags und unserer Entscheidung. Die İYİ-Partei wird gemäß dem Beschluss des Allgemeinen Verwaltungsrats in allen 81 Provinzen ihre Kandidaten aufstellen und diese Vorreiterrolle im Wettbewerb für unsere Nation übernehmen."
"KEIN KONTAKT"
Auf die Frage, ob die Äußerungen des Bürgermeisters von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, zu einem möglichen Bündnis bei der Vorstandssitzung zur Sprache gekommen seien, antwortete Kürşad Zorlu: "Wir hatten keine solche Bewertung. Es gibt auch keinen solchen Kontakt. Dieses Thema ist für uns ein abgeschlossenes Thema. Wir führen unsere Arbeiten sehr ernsthaft und so schnell wie möglich durch. Wir werden unsere Kandidaten in den kommenden Tagen nacheinander bekannt geben."
Zorlu kündigte zudem an, dass Meral Akşener am Donnerstag den Kandidaten für das Bürgermeisteramt von Düzce vorstellen werde.
İMAMOĞLU HATTE SICH GEÄUSSERT
Der Istanbuler Bürgermeister Ekrem İmamoğlu hatte im vergangenen Monat mit Blick auf die Kommunalwahlen 2024 erklärt: "Die Grundlage des erfolgreichen Bündnisses, das wir 2019 geschlossen haben, war in der Tat ein Istanbul-Bündnis. Im Kern entstand daraus ein großes gesellschaftliches Bündnis. Mit fast 55 Prozent der Stimmen wurde der Bürgermeister gewählt. Ich glaube nach wie vor fest daran, dass ein Istanbul-Bündnis geschmiedet werden kann und dass politische Bündnisse verhandelt werden können. Ich denke, dass sich zu gegebener Zeit geeignete Grundlagen für vernünftige Gespräche bilden können. Das schließt auch Akşener ein."
Nachrichtenquelle: AA
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