Kritische Entscheidung des YSK zu Gürsel Tekin! Auf dem außerordentlichen Parteitag...
Der Hohe Wahlausschuss (YSK) hat entschieden, dass Gürsel Tekin, der per Gerichtsbeschluss als Treuhänder für den CHP-Provinzverband Istanbul eingesetzt wurde, sowie die Provinzverwaltung auf dem außerordentlichen Parteitag kein Stimmrecht haben.
Der Hohe Wahlausschuss hat seine Kurzentscheidung bezüglich des außerordentlichen Provinzparteitags der Cumhuriyet Halk Partisi (CHP) in Istanbul bekannt gegeben. In der Entscheidung wurde festgelegt, dass der Kongressprozess vom 1. Bezirkswahlausschuss Sarıyer geleitet werden muss, und es wurde Klarheit in die Debatte um die Delegierten gebracht.
Wie NTV berichtet, wurde betont, dass sowohl das von Gürsel Tekin geleitete Übergangskomitee, das per Gerichtsbeschluss als Treuhänder für den CHP-Provinzverband Istanbul eingesetzt wurde, als auch die abgesetzte ehemalige Istanbuler Provinzverwaltung auf dem außerordentlichen Parteitag nicht als Delegierte stimmberechtigt sind. Damit steht fest, dass auf dem außerordentlichen Parteitag nur gewählte Delegierte stimmberechtigt sein werden.
In der Kurzentscheidung wurde mitgeteilt, dass der Vorsitz des 1. Bezirkswahlausschusses Sarıyer gemäß dem Zwischenbeschluss des 45. Zivilgerichts erster Instanz von Istanbul vom 2. September 2025 um eine Stellungnahme ersucht hatte. Das Gericht hatte in seinem Beschluss angeordnet, dass „die Wahlvorbereitungen für die anstehenden Bezirks- und Provinzparteitage der Cumhuriyet Halk Partisi in Istanbul einstweilen einzustellen sind“. Daraufhin hatte der Bezirkswahlausschuss den YSK um eine Stellungnahme dazu gebeten, ob der außerordentliche Parteitag abgehalten werden könne und wer als Delegierter gelte.
In der Entscheidung des YSK wurde dargelegt, dass die Mitglieder des Provinzvorstands und des Disziplinarausschusses, die auf dem 38. ordentlichen Istanbuler Provinzparteitag am 8. Oktober 2023 gewählt wurden, nicht als geborene Delegierte auf dem außerordentlichen Parteitag abstimmen können, da sie nicht gleichzeitig gewählte Bezirksdelegierte sind. Zudem wurde die Frage geklärt, „ob das per Gerichtsbeschluss eingesetzte Treuhänderkomitee auf dem außerordentlichen CHP-Provinzparteitag in Istanbul als geborene Delegierte abstimmen darf“. In der Entscheidung wurde ausdrücklich erklärt, dass auch dieses Komitee kein Stimmrecht besitzt.
Andererseits wurde festgestellt, dass es kein Hindernis dafür gibt, dass die neuen Delegierten, die auf den 39. ordentlichen Bezirksparteitagen gewählt werden, auf dem außerordentlichen Parteitag abstimmen können. Damit hat der YSK endgültig festgelegt, dass im Kongressprozess in Istanbul nur gewählte Delegierte stimmberechtigt sind und Personen, die per Gerichtsbeschluss abgesetzt oder als Treuhänder eingesetzt wurden, nicht abstimmen dürfen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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