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Lügen und Wahrheiten: Stadtverwaltung Istanbul reagiert auf Ermittlungsvorwürfe

Die Stadtverwaltung Istanbul (İBB) hat die in der Öffentlichkeit kursierenden Spendenbehauptungen im Zusammenhang mit den laufenden „Terror“- und „Korruptions“-Ermittlungen mit einer Erklärung unter dem Titel „Lügen und Wahrheiten“ zurückgewiesen. In der Stellungnahme wurde betont, dass der gesamte Prozess im rechtlichen Rahmen und im Sinne des öffentlichen Interesses durchgeführt wurde.

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Lügen und Wahrheiten: Stadtverwaltung Istanbul reagiert auf Ermittlungsvorwürfe

Die Pressestelle der Stadtverwaltung Istanbul (İBB) hat eine neue Erklärung mit dem Titel "Lügen und Wahrheiten" zu den Vorwürfen im Rahmen der Ermittlungen veröffentlicht.

In der Erklärung wurden die Behauptungen von Mehmet İlhan Gülay, wonach "die İBB mich zu einer Spende gezwungen hat", "die İBB hat die Spende erzwungen; das Protokoll wurde unter Druck unterzeichnet" und "die Bebauungspläne wurden absichtlich verzögert, um das Unternehmen zur Spende zu zwingen", zurückgewiesen.

Der vollständige Wortlaut der İBB-Erklärung lautet wie folgt:

"Lüge: Die İBB habe den Geschäftsmann Mehmet İlhan Gülay auf Anweisung von Ekrem İmamoğlu dazu gezwungen, eine Immobilie im Wert von etwa 10 Millionen Dollar zu spenden. Die Lüge, dass Yakup Öner, Buğra Gökçe und Yavuz Erkut den Prozess geleitet hätten.

Wahrheit: Das Protokoll wurde gemäß den Beschlüssen der İBB-Versammlung vom 12. Januar 2023 mit den Nummern 2022/1511 und 2022/1190 erstellt.

Diese Beschlüsse zielen auf die Planung von Flächen ab, die für öffentliche Zwecke wie Bildung, soziale Einrichtungen, Feuerwehr und Tiefgaragen vorgesehen sind. Begriffe in den Planungsnotizen wie „Abtretung“, „Nießbrauch“ oder „öffentliche Nutzung“ sind keine Spenden, sondern gesetzliche öffentliche Verpflichtungen gemäß dem Bebauungsplan. Yavuz Erkut hat sein Amt als Generalsekretär der İBB im Juli 2020 niedergelegt. Er war zum Zeitpunkt der behaupteten Ereignisse gar nicht mehr im Amt.

Lüge: Die Behauptung, die İBB habe die Spende erzwungen; das Protokoll sei unter Druck unterzeichnet worden.

Wahrheit: In einem Schreiben vom 16.11.2023 erklärte das Unternehmen, aus eigenem Willen spenden zu wollen, und gab ausdrücklich an, sein vorheriges Schreiben zu widerrufen. Der „Vertrag über die Einräumung eines Nießbrauchsrechts und das Spendenversprechen“ vom 24.11.2023 wurde von beiden Parteien notariell beglaubigt unterzeichnet und basierte vollständig auf rechtlichen Verfahren. Der Vertrag wurde auf Grundlage des türkischen Zivilgesetzbuches, des Obligationenrechts und des Gemeindegesetzes erstellt und trat mit gegenseitigem Einvernehmen der Parteien in Kraft. Die Stadtverwaltung hat in diesem Prozess ausschließlich im Einklang mit der Stadtplanung und dem öffentlichen Interesse gehandelt.

Lüge: Die Lüge, dass Bebauungspläne absichtlich verzögert wurden, um das Unternehmen zur Spende zu zwingen.

Wahrheit: Der Planungsprozess begann im Jahr 2022 und wurde durch die technischen Stellungnahmen zahlreicher Institutionen geprägt, darunter die Bezirksversammlung von Ataşehir, die Stadtplanungsdirektion der İBB und die Wasserbehörde İSKİ. Alle Pläne wurden öffentlich und einstimmig durch einen Beschluss der İBB-Versammlung genehmigt. Die Kommissionsberichte sehen vor, dass das Gebiet entsprechend dem Bedarf an sozialen Einrichtungen und öffentlichen Diensten der Öffentlichkeit zugutekommt.

Die Aussage, die Mehmet İlhan Gülay vor seiner Freilassung geändert hat, ist angesichts seines eigenen unterzeichneten Schreibens, des notariell beglaubigten Protokolls, der Beschlüsse der İBB-Versammlung und der Amtszeiten der Personen, die er angeblich verantwortlich macht, völlig realitätsfern. Zudem hatte die AK-Partei zum Zeitpunkt des Versammlungsbeschlusses die Mehrheit. Auch der Vorsitzende der Planungskommission gehörte der AK-Partei an.

Die Vorwürfe sind historisch, institutionell und rechtlich voller Widersprüche.

Darüber hinaus wurde das Spendenprotokoll erst nach der Festlegung des Bebauungsplans erstellt. Dass das Spendenprotokoll erst nach der Verabschiedung des Bebauungsplans durch die Versammlung unterzeichnet wurde, ist ein weiterer klarer Beweis dafür, dass die Behauptung einer erzwungenen Spende jeder Vernunft und Logik entbehrt. Der gesamte Prozess ist eine transparente, legale und dem öffentlichen Interesse entsprechende Planungspraxis."


Nachrichtenquelle: 12punto

İBB