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Mansur Yavaş äußert sich zum Verkehrsproblem

Der Bürgermeister der Stadtverwaltung Ankara, Mansur Yavaş, bewertete die Verkehrsprobleme der Stadt und erklärte, dass Einkaufszentren den Verkehr zusätzlich belasten. Yavaş kündigte an, dass Projekte zur Förderung des öffentlichen Nahverkehrs umgesetzt werden und Elektrobusse in Betrieb genommen werden sollen.

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Mansur Yavaş äußert sich zum Verkehrsproblem

Der Bürgermeister der Stadtverwaltung Ankara, Mansur Yavaş, äußerte sich zur Verkehrsstauung in Ankara. Yavaş erklärte, dass eine der Hauptursachen für das Verkehrsproblem der Stadt eine fehlerhafte Stadtplanung sei, und betonte, dass Einkaufszentren und Hochhäuser zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führen. Yavaş sagte, dass solche Projekte bei der Stadtplanung sorgfältig geprüft werden müssten.

FEHLERHAFTE STADTPLANUNG ERHÖHT DIE BELASTUNG

Yavaş gab Beispiele dafür, wie sich die in verschiedenen Regionen Ankaras vorgenommenen Bebauungsverdichtungen auf den Verkehr auswirken. Er wies darauf hin, dass das Bevölkerungswachstum in Gebieten wie Yaşamkent, Alacaatlı, Beytepe und İncek die Verkehrsdichte erhöht habe. Insbesondere das Bevölkerungswachstum im Stadtteil İncek belaste die Kapazität der vorhandenen Straßen. Yavaş betonte: „Wir müssen für jede dieser Wohnungen mit vier Fahrzeugen rechnen“, und wies darauf hin, dass die steigende Anzahl an Fahrzeugen die Verkehrsstaus in der Stadt weiter verschärfe.

Bürgermeister Yavaş erklärte, dass die größten Verkehrsstaus in der Stadt vor den Einkaufszentren entstünden. „Wir sagen nicht, dass man bei der Stadtplanung keine Einkaufszentren bauen darf, aber wenn man den Verkehr zählt, der dort vorbeifließt, dann dienen die dort geplanten Hochhäuser zu nichts anderem, als den Verkehr zu blockieren“, sagte er. Yavaş betonte am Beispiel von Großprojekten wie dem Projekt „Merkez Ankara“, wie sehr diese den Verkehr belasten, und unterstrich, dass bei der Stadtplanung die Verkehrsdichte besser berechnet werden müsse.

PROJEKTE ZUR FÖRDERUNG DES ÖFFENTLICHEN NAHVERKEHRS KOMMEN

Mansur Yavaş erklärte, dass man sich auf Projekte konzentrieren werde, die den öffentlichen Nahverkehr unterstützen, um das Verkehrsproblem in Ankara zu lösen, und kündigte die Anschaffung von Elektrobussen sowie die Einrichtung neuer Vorrangspuren zur Förderung des öffentlichen Nahverkehrs an. Yavaş sagte: „Mit den Arbeiten, die wir von nun an durchführen, werden wir gemeinsam Lösungen zur Unterstützung des öffentlichen Nahverkehrs umsetzen.“ Zudem erwähnte er, dass ein Referendum abgehalten werden könnte, um die Beteiligung der Öffentlichkeit an diesen Projekten sicherzustellen.

Yavaş wies darauf hin, dass die Anzahl der Fahrzeuge in der Stadt in den letzten Jahren rapide zugenommen habe, und erklärte, dass allein seit 2019 eine Million neue Fahrzeuge registriert worden seien. Zudem sagte er, dass jede Woche 700.000 Fahrzeuge von außerhalb nach Ankara kämen, was den Verkehr in der Stadt noch komplexer mache. Yavaş fügte hinzu, dass sich dieser Anstieg noch nicht in den offiziellen Statistiken widerspiegele.

LÖSUNGEN DURCH ZUSAMMENARBEIT SUCHEN

Yavaş betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung und den Gewerbetreibenden bei der Lösung des Verkehrsproblems. Er hob die Wichtigkeit der Kooperation mit der Handwerkskammer der Automobilisten und Fahrer von Ankara (Ankara Umum Otomobilciler ve Şoförler Esnaf Odası) hervor und sagte: „Wir werden gemeinsam eine Lösung für dieses Problem finden.“ Yavaş erklärte, dass man weiterhin offen für Vorschläge und Projekte zur Lösung des Verkehrsproblems in Ankara sei.


Nachrichtenquelle: 12punto

Bürgermeister der Stadt Ankara Mansur Yavaş