MHP legt Bericht zum Öffnungsprozess im Parlament vor: Antwort auf die Frage zum „Recht auf Hoffnung“!
Feti Yıldız von der MHP erklärte zum 120-seitigen Bericht über den Öffnungsprozess, der dem Parlament vorgelegt wurde: „Rechtliche Regelungen hängen davon ab, dass die Organisation die Waffen niederlegt und sich vollständig auflöst.“ Auf die Frage „Gibt es ein Recht auf Hoffnung?“ antwortete er: „Das werden Sie sehen, mein Herr.“
Nach Abschluss der Anhörungsphase im parlamentarischen Ausschuss zum Öffnungsprozess haben die im Ausschuss vertretenen politischen Parteien damit begonnen, ihre Berichte dem Parlamentspräsidium vorzulegen. In diesem Rahmen hat auch die Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP) ihren umfassenden, 120-seitigen Bericht eingereicht.
Feti Yıldız, Vertreter der MHP im Ausschuss und stellvertretender Parteivorsitzender, erklärte, dass der Bericht politische Analysen und Vorschläge für rechtliche Regelungen zum Prozess enthalte. Yıldız betonte, dass die Arbeit nicht nur aus Bewertungen bestehe, sondern dass rechtliche Schritte an bestimmte Bedingungen geknüpft seien.
„RECHTLICHE REGELUNGEN HÄNGEN VON DER VOLLSTÄNDIGEN AUFLÖSUNG DER ORGANISATION AB“
Yıldız stellte klar, dass die rechtlich vorgesehenen Regelungen davon abhingen, dass sich die Organisation mit all ihren Elementen auflöse und die Waffen an die Sicherheitskräfte übergebe. Er betonte, dass eine entsprechende Feststellung durch die zuständigen Sicherheitsbehörden zwingend erforderlich sei.
Unter Bezugnahme auf Artikel 221 des türkischen Strafgesetzbuches unterstrich Yıldız, dass Mitglieder der Organisation, die nicht in Straftaten verwickelt seien, bei einer Kapitulation zwar straffrei ausgehen könnten, dies jedoch nicht automatisch einen Freispruch bedeute. Er erklärte, dass diese Personen von einer Bewährungsregelung profitieren könnten.
„GEMEINSAMER BERICHT WIRD ERSTELLT“
Yıldız wies darauf hin, dass die Berichte aller im Ausschuss vertretenen Parteien voneinander abweichen könnten, letztlich jedoch ein gemeinsamer Bericht erstellt werde. Er sagte, dass auch die Berichte der CHP, der AK-Partei, der DEM-Partei sowie der fraktionslosen Abgeordneten in die Bewertung einfließen würden.
„VOLLZUGSGESETZ MUSS NEU GESCHRIEBEN WERDEN“
Yıldız betonte, dass eine Reform des Strafvollzugs zwingend erfolgen müsse, stellte jedoch klar, dass dies keine Amnestie darstelle. Er erklärte, dass das derzeitige Vollzugsgesetz durch zahlreiche Ergänzungen zu einem „Flickenteppich“ geworden sei und dass die Verfassung, das Parteiengesetz sowie das Vollzugsgesetz grundlegend neu geschrieben werden müssten.
ANTWORT AUF DIE FRAGE ZUM „RECHT AUF HOFFNUNG“
Auf die Frage von Journalisten, ob der Bericht das „Recht auf Hoffnung“ enthalte, antwortete Yıldız: „Das werden Sie sehen, mein Herr.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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