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Nachwirkungen der Redekrise auf dem Parteitag der CHP: „Wir wollen keine zweite Kılıçdaroğlu-Krise erleben“

Nach der Redekrise auf dem Parteitag der CHP in der vergangenen Woche sind die Diskussionen um die Präsidentschaftskandidatur erneut entbrannt. Wie zu erfahren war, äußerten viele Parteimitglieder: „Wir sollten derzeit nicht einmal den ersten Buchstaben des Wortes Präsidentschaft in den Mund nehmen. Es wäre nicht richtig, den Kandidaten zu früh zu bestimmen. Aber wir wollen auch keine zweite Kılıçdaroğlu-Krise erleben. Wir müssen den Prozess richtig steuern und das Timing korrekt wählen.“

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Nachwirkungen der Redekrise auf dem Parteitag der CHP: „Wir wollen keine zweite Kılıçdaroğlu-Krise erleben“

Die Cumhuriyet Halk Partisi (CHP) hat ihren Parteitag zur Satzungsänderung abgeschlossen.

Während der Redekrise am zweiten Tag des Parteitags erklärte der Bürgermeister von Ankara, Mansur Yavaş, der nach dem CHP-Vorsitzenden Özgür Özel und dem Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, das Podium betrat, dass er erst eine Stunde zuvor über seinen Redebeitrag informiert worden sei. Er äußerte seinen Unmut mit den Worten: „Sie legen Holz in das Feuer der Zwietracht, das mit der Frage ‚Ekrem oder Mansur?‘ entfacht wurde.“

Wie Gazete Duvar berichtet, räumte CHP-Chef Özgür Özel zwar ein: „Der Fehler liegt bei mir“, doch die parteiinternen Diskussionen um die Kandidatur sind bereits an die Öffentlichkeit gedrungen.

Während viele CHP-Funktionäre das entstandene Bild als „eine zu frühe Diskussion, die nicht gut war“ bezeichneten, bewerteten einige andere es so: „Letztendlich mussten wir das durchmachen, vielleicht war es sogar gut, dass es sichtbar wurde.“

„ALLE SEITEN SOLLTEN SICH ZUSAMMENREISSEN“

Parteimitglieder, die argumentieren, dass eine Kandidaturdiskussion vor Beginn des Wahlprozesses nicht korrekt sei, sind der Ansicht, dass dies für alle eine Lehre sein sollte: Alle Seiten müssten sich zusammenreißen und in Ruhe den Prozess zur Kandidatenfindung abwarten.

„WIR WOLLEN KEINE ZWEITE KILIÇDAROĞLU-KRISE ERLEBEN“

Die Parteimitglieder betonen, dass es zwar nicht richtig sei, den Kandidaten zu früh zu bestimmen, man aber auch nicht zu spät handeln dürfe, wie es bei den Wahlen 2023 der Fall war. Viele Parteimitglieder sagen: „Wir sollten derzeit nicht einmal den ersten Buchstaben des Wortes Präsidentschaft in den Mund nehmen. Es wäre nicht richtig, den Kandidaten zu früh zu bestimmen. Aber wir wollen auch keine zweite Kılıçdaroğlu-Krise erleben. Wir müssen den Prozess richtig steuern und das Timing korrekt wählen.“


Nachrichtenquelle: 12punto

CHP-Vorsitzender Özgür Özel Präsidentschaft Cumhuriyet Halk Partisi Ekrem İmamoğlu Mansur Yavaş