Neue Entwicklung bei den Ermittlungen zum CHP-Parteitag: Zeugen behaupten, ihnen sei 'Geld angeboten worden'
Im Rahmen der Ermittlungen wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten beim CHP-Parteitag haben drei Personen ihre Aussagen gemacht. Die Aussagen der Zeugen sorgten für Aufsehen.
Bei den Ermittlungen zum Parteitag der Republikanischen Volkspartei (CHP), der im vergangenen Jahr stattfand, gibt es eine neue Entwicklung. Ein Parteidelegierter und zwei CHP-Mitglieder, die sich wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten bei dem Parteitag, auf dem Özgür Özel zum Parteivorsitzenden gewählt wurde, an die Staatsanwaltschaft gewandt hatten, haben ihre Aussagen gemacht.
BEHAUPTUNG ÜBER GELDANGEBOTE
Die Zeugen beantragten, ihre Aussagen unter Geheimhaltung zu machen, doch die Staatsanwaltschaft lehnte diesen Antrag ab. Die drei Personen, die aussagten, behaupteten, dass einigen Delegierten während des Parteitags Geld angeboten worden sei, damit sie für Özgür Özel stimmen.

ANTRAG AUF ANNULLIERUNG DES PARTEITAGS BEI GERICHT EINGEREICHT
Einer der Zeugen hat aufgrund der vorgefallenen Unregelmäßigkeiten bei Gericht die Annullierung des Parteitags beantragt. Im Rahmen der Ermittlungen wurde zudem gefordert, den ehemaligen CHP-Vorsitzenden Kemal Kılıçdaroğlu und Akif Hamzaçebi als Zeugen zu vernehmen. Kılıçdaroğlu erklärte jedoch, dass er der Vorladung nicht folgen werde.
Nachrichtenquelle: 12punto
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