Özgür Özels Reaktion auf Erdoğan bezüglich Maduro: 'Erdoğan nannte ihn Bruder Maduro, konnte aber kein einziges Wort sagen'
Der CHP-Vorsitzende Özgür Özel reagierte auf die Entführung des venezolanischen Präsidenten Maduro durch die USA. Er kritisierte Präsident Erdoğan scharf und sagte: 'Er konnte kein einziges Wort zu Trumps Putsch sagen.'
Der Vorsitzende der Republikanischen Volkspartei (CHP), Özgür Özel, kritisierte Präsident Recep Tayyip Erdoğan scharf in seinen Erklärungen nach dem Angriff der USA auf Venezuela und der Verschleppung von Präsident Nicolás Maduro aus dem Land. Özel kritisierte, dass Erdoğan Maduro zwar unterstützte, aber gleichzeitig angesichts von Trumps Entführung Maduros schwieg.
"ERDOĞAN HAT NICHT GESAGT, DASS MADURO FALSCH LAG"
In seiner Rede zu den Entwicklungen in Venezuela sagte Özel: „Als Maduro die Wahlen nicht fair und sicher durchführte und nicht auf die Opposition hörte, handelte er falsch. Erdoğan nannte ihn 'meinen Bruder Maduro'. Heute konnte er kein einziges Wort zu Trumps Putsch sagen, vor dem Erdoğan alles schluckt und schweigt, und zu der Entführung Maduros. Jeder soll sehen, dass Erdoğan nicht einmal dann 'falsch' sagen konnte, als Maduro falsch handelte.“
"DIE USA HABEN DIE UN AUF DEN KOPF GESTELLT, ERDOĞAN SCHWEIGT"
Der CHP-Chef sagte nach dem Angriff der USA auf Venezuela: „Das Unrecht, das heute Venezuela angetan wird, ist, dass die USA das UN-System auf den Kopf gestellt und eine 400 Jahre alte Regel mit Füßen getreten haben. Doch Erdoğan konnte kein Wort dazu sagen.“ Özel setzte seine Kritik an Erdoğan mit folgenden Worten fort: „Erdoğan ist ein Politiker, der Angst vor Trump hat, Legitimität im Oval Office sucht, seine eigenen Worte schluckt, wenn er in die Enge getrieben wird, und keinen Mut besitzt.“
Nach Özels Erklärungen rückten auch die Beziehungen zwischen Venezuela und der Türkei in den Fokus. Nach der Wiederwahl von Präsident Erdoğan bei den Wahlen 2023 war Maduro einer der ersten Staats- und Regierungschefs weltweit, der Erdoğan gratulierte und an der Amtseinführung in Ankara teilnahm. Die Türkei war eines der wenigen Länder, die die Wahlen 2024 anerkannten, und der Minister für Kultur und Tourismus, Mehmet Nuri Ersoy, nahm an Maduros Amtseinführung teil.
Nachrichtenquelle: 12punto
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