Scharfe Reaktion des Verteidigungsministeriums auf eine von Griechenland verschenkte Karte: „Ein nostalgischer Trost“
Die „hellenische Karte“, die der griechische Generalstabschef dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus I. überreichte, hat den Unmut des türkischen Verteidigungsministeriums erregt. Das Ministerium bezeichnete diesen Schritt als einen „nostalgischen Trost“.
Das türkische Verteidigungsministerium äußerte sich während seines wöchentlichen Pressebriefings zu der Karte, die der griechische Generalstabschef Dimitrios Choupis während seines Istanbul-Besuchs dem Patriarchen Bartholomäus I. als Geschenk überreichte.
Das Ministerium erklärte, dass derartige Initiativen als Instrumentalisierung der Vergangenheit zur Botschaftsvermittlung bewertet werden.
Choupis, der am 27. Mai an der 18. Konferenz der Generalstabschefs der Balkanländer in Istanbul teilnahm, besuchte das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel und schenkte Bartholomäus I. eine Thrakien-Karte, die das antike hellenische geografische Gebiet darstellt.
Dies wurde als Versuch interpretiert, Zwietracht zwischen dem türkischen und dem griechischen Volk zu säen.
Quellen aus dem Ministerium erklärten: „Die Instrumentalisierung der Vergangenheit zur Botschaftsvermittlung ist nichts weiter als ein nostalgischer Trost. Wir laden diejenigen, die versuchen, die konstruktiven Ansätze der Staats- und Regierungschefs beider Länder zu untergraben und durch das Säen von Zwietracht zwischen dem türkischen und dem griechischen Volk politische Karriere zu machen, dazu ein, von nostalgischen Tröstungen abzulassen und die Realitäten zu sehen, zu verstehen und zu akzeptieren.“

SPANNUNGEN ZWISCHEN DER UKRAINE UND RUSSLAND
Nach den Drohnenangriffen der Ukraine auf Russland kamen auch die Verteidigungsvorbereitungen der Türkei zur Sprache. Das Ministerium betonte, dass die türkischen Streitkräfte die Veränderungen im Wesen der Kriegsführung genau verfolgen und ihre Verteidigungsinfrastruktur mit einheimischen und nationalen High-Tech-Waffensystemen stärken.
HILFSAKTIVITÄTEN FÜR SOMALIA
In Bezug auf die Behauptungen, die Türkei habe Kampfhubschrauber vom Typ Atak und Mehrzweckhubschrauber an Somalia geliefert, erklärte das Ministerium, dass im Rahmen der Abkommen zwischen den beiden Ländern Ausbildungs-, Unterstützungs- und Beratungsaktivitäten zur Gewährleistung von Sicherheit und Stabilität in Somalia fortgesetzt werden. In diesem Zusammenhang wurde mitgeteilt, dass in der Region standardmäßige Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden, um terroristische Aktivitäten zu verhindern.
Nachrichtenquelle: 12punto
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