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Ümit Özdağ enthüllt das wahre Ziel des PKK-Terrors

Der Vorsitzende der Zafer Partisi, Ümit Özdağ, erklärte, dass die Türkei rapide zu einem wasserarmen Land werde und sagte: „Wir befinden uns im Prozess der Wüstenbildung, dem müssen wir Einhalt gebieten!“ Özdağ bezeichnete den PKK-Terror zudem als einen Wasserkrieg gegen die Türkei und warnte vor dem Verlust der Wasserressourcen in der GAP-Region.

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Ümit Özdağ enthüllt das wahre Ziel des PKK-Terrors

Der Vorsitzende der Zafer Partisi, Ümit Özdağ, warnte davor, dass sich die Türkei in einem rasanten Prozess der Wüstenbildung befinde. Özdağ betonte, dass in den letzten 20 Jahren landesweit Hunderte von Seen verschwunden seien und diese Verluste unwiderruflich seien. Özdağ erklärte, die Türkei bewege sich schnell darauf zu, ein wasserarmes Land zu werden, und sagte: „Wir müssen verhindern, dass dieses Land zur Wüste wird. Unsere Wasserressourcen schwinden rapide, und diese Situation birgt sowohl ökologisch als auch politisch große Risiken.“

WÜSTENBILDUNG, WALDBRÄNDE UND WASSERVERLUSTE ZUSAMMEN

Bei Erklärungen während seines Besuchs in Bursa wies Özdağ auf die Dürre und die Wasserverluste hin, die durch Waldbrände im ganzen Land verursacht werden. Nach einem Besuch im Stadtteil Karahıdır in Gürsu sagte Özdağ: „Unser wasserarmes Land wird durch Waldbrände noch trockener. Die Wälder und Bäume der Türkei sind in akuter Gefahr, schnell zu verschwinden.“ Özdağ erklärte, dass die Zafer Partisi radikale Maßnahmen zum Schutz des ökologischen Gleichgewichts fordere.

„DER PKK-TERROR IST EIN WASSERKRIEG GEGEN DIE TÜRKEI“

Özdağ argumentierte, dass der PKK-Terror eine Strategie sei, die darauf abziele, die Wasserressourcen der Türkei ins Visier zu nehmen. Er äußerte, dass versucht werde, die Wasserressourcen in der GAP-Region von der Türkei abzuspalten, und sagte: „Der PKK-Terror ist Teil eines Wasserkrieges, der gegen die Türkei geführt wird. Durch diese Terrororganisation wird versucht, die Wasserressourcen in der Region von der Türkei zu trennen.“

Özdağ hielt im Video Folgendes fest:

„Die Türkei hat nicht den Luxus, ihre Wälder oder auch nur einen einzigen Baum aufzugeben. Der Waldbrand im Stadtteil Karahıdır wurde nicht durch ein Wunder oder Löscharbeiten 30 Meter vor dem Dorf gestoppt. Gott hat diesem Dorf geholfen, es wurde vor dem Verbrennen bewahrt. Die derzeitige Strategie zur Waldbrandbekämpfung ist gescheitert. Sie muss grundlegend geändert werden. In einer Zeit zunehmender globaler Erwärmung und intensiver Sabotageakte kann man mit klassischen Methoden der Brandbekämpfung keinen Erfolg haben. Die Zahl des Personals ist gering, die Ausrüstung ist unzureichend. Bei Waldbränden brennt zuerst der Waldboden. Es werden keine Maßnahmen ergriffen, um das Brennen dieses Bodens zu verhindern. Hierfür könnte mit den Dorfbewohnern in der Region zusammengearbeitet werden. Dies könnte durch eine Vergütung für jedes gesammelte Kilo Material vom Waldboden erreicht werden. Wo die Dorfbewohner kein Interesse zeigen, könnte dies über ein Subunternehmersystem erfolgen.

Es gibt ein bestehendes Teichsystem, aber das ist sehr unzureichend. Das Teichsystem muss ausgebaut werden. Ebenso sollte, insbesondere in Regionen nahe dem Meer, durch vorab verlegte Rohrleitungen eine sehr schnelle Zufuhr von Meerwasser ermöglicht werden. In Çanakkale verbrannten hektarweise Wälder in Meeresnähe. Hätte es ein Bewässerungssystem mit den von uns vorgeschlagenen Kanälen und Rohrleitungen gegeben, wäre dies verhindert worden. Nichts ist im Zeitalter der globalen Erwärmung wichtiger, als Brände zu stoppen. Wir müssen die Kosten dafür tragen. Wir müssen das Feuer stoppen, bevor es überhaupt beginnt, denn wenn die Wälder abnehmen, nehmen auch die ohnehin schon geringen Niederschläge weiter ab. Die Türkei befindet sich im Prozess der Wüstenbildung. Wir müssen verhindern, dass dieses Land zur Wüste wird. Wir haben Hunderte von Seen, die in den letzten 20 Jahren verschwunden sind, und sie sind unwiederbringlich verloren. Das Land bewegt sich schnell darauf zu, wasserarm zu werden. Wir sind ein Land, das einen Wasserkrieg erlebt.

Der PKK-Terror ist gleichzeitig ein gegen die Türkei geführter Wasserkrieg. Jetzt soll durch die PKK-Terrororganisation und diese sogenannten Kommissionen das Ziel erreicht werden, die Wasserressourcen der GAP-Region von der Türkei abzuspalten. Das muss das türkische Volk wissen, und wenn man einem Volk das Wasser nimmt, nimmt man ihm alles. Die Türkei nutzt ihre Wasserressourcen nicht ausreichend. Wir fordern eine grundlegende Änderung der Wasserpolitik. Die neuen Strategien, die wir für die Brandbekämpfung vorschlagen, sind ebenfalls Teil unserer Wasserpolitik.“

Özdağ betonte zudem die Rolle der Jugend und erklärte, dass sie eine entscheidende Rolle in der Politik spielen müsse: „Ich betrachte unsere Jugend nicht als Wähler, ich sehe sie als meine Studenten, als meine Kinder. In England darf man mit 16 Jahren wählen, auch in der Türkei sollte diese Altersgrenze gesenkt werden. Wenn die 18- bis 34-Jährigen zur Wahl gehen, können sie das Schicksal der Türkei verändern.“


Nachrichtenquelle: 12punto

Ümit Özdağ