Vorwurf des sexuellen Missbrauchs von Praktikantinnen in der Kantine des türkischen Parlaments! Parlament bestätigt Skandal
Es wurde behauptet, dass Schülerinnen einer Berufsschule, die in der Kantine des türkischen Parlaments (TBMM) ein Praktikum absolvierten, von Mitarbeitern des Parlaments sexuell missbraucht wurden. Der Skandal kam ans Licht, nachdem eine 16-jährige Schülerin eine erhaltene Nachricht den Behörden gezeigt hatte. Das Generalsekretariat des Parlaments hat eine umfassende Untersuchung des Vorfalls eingeleitet.
Es wurde behauptet, dass minderjährige Berufsschülerinnen, die als Praktikantinnen in der Kantine des türkischen Parlaments (TBMM) arbeiteten, von Parlamentsmitarbeitern sexuell missbraucht wurden. Nach Informationen von Birgün kam der Vorfall ans Licht, nachdem eine 16-jährige Schülerin eine Nachricht, die ihr zugesandt worden war, den Behörden gezeigt hatte. Es wurde angegeben, dass der Vater einer der Schülerinnen den Fall auch bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht hat.
GENERALSEKRETARIAT HAT UNTERSUCHUNG EINGELEITET
Es wurde bekannt, dass das Generalsekretariat des Parlaments den skandalösen Vorwürfen mit „Sensibilität“ nachgeht und den Prozess vertieft, um den Sachverhalt in allen Aspekten zu untersuchen. Es wurde erklärt, dass die Behörden Einzelgespräche mit den Praktikantinnen führen.
VORWURF, DASS DER MISSBRAUCH SEIT JAHREN ANDAUERT
Den Behauptungen zufolge wurden einige Schülerinnen einer Berufs- und Technikschule, die in der Kantine des Parlaments ein Praktikum absolvierten, über einen langen Zeitraum von Parlamentsmitarbeitern missbraucht. Es wurde behauptet, dass dieser Zustand seit Jahren andauere und eine große Anzahl von Schülerinnen in ähnlicher Weise zu Opfern geworden sei.
Nach vorliegenden Informationen gewann der Prozess eine neue Dimension, als eine Schülerin den Vorfall ihrer Familie mitteilte. Es wurde berichtet, dass einige Mitarbeiter den Praktikantinnen Nachrichten mit Ausdrücken wie „Mein kleines Schätzchen“ schickten. Es wurde mitgeteilt, dass das Generalsekretariat des Parlaments mit allen Beteiligten sprechen und entschlossen gegen den Vorfall vorgehen werde.
VORWURF: „SIE TEILTEN SICH DIE PRAKTIKANTINNEN AUF“
Quellen aus dem Parlament teilten die Einschätzung, dass es sich bei den Tätern um eine Gruppe von etwa 10 Personen handele. Den Quellen zufolge sollen diese Personen untereinander über die jedes Jahr neu eintreffenden Praktikantinnen in der Art gesprochen haben: „Diese Praktikantin gehört mir, jene dir“.
PARLAMENT BESTÄTIGT SKANDAL: EIN MITARBEITER VOM DIENST FREIGESTELLT
Dem Bericht von Mustafa Bildircin zufolge wurde der Missbrauchsskandal in einer Erklärung des Generalsekretariats des Parlaments bestätigt.
In der Erklärung, in der betont wurde, dass aufgrund der eingereichten Beschwerde eine verwaltungsrechtliche Untersuchung eingeleitet wurde, wurde festgehalten, dass ein öffentlicher Bediensteter vom Dienst freigestellt wurde und die Ermittlungen gegen die anderen in der Beschwerde genannten Personen andauern.
In der Erklärung wurde zudem mitgeteilt, dass die im Rahmen der Untersuchung gewonnenen Erkenntnisse auch mit den Justizbehörden geteilt werden.
Der vollständige Wortlaut der Erklärung lautet wie folgt:
"Aufgrund einer Beschwerde, die am 19.11.2025 von der Familie einer Praktikantin, die im Schuljahr 2024-2025 in unserer Einrichtung tätig war, beim Generalsekretariat des Parlaments eingereicht wurde, wurde am 20.11.2025 unverzüglich eine verwaltungsrechtliche Untersuchung zu diesem Thema eingeleitet.
Im Rahmen der Untersuchung werden die in der Beschwerde enthaltenen Vorwürfe sorgfältig geprüft; bisher wurde ein als Koch tätiger öffentlicher Bediensteter am 04.12.2025 vom Dienst freigestellt. Die Untersuchung gegen die anderen in der Beschwerde genannten Personen wird eingehend fortgesetzt.
Es ist vorgesehen, die Untersuchung bis zum 12.12.2025 abzuschließen, und es werden die erforderlichen Disziplinarmaßnahmen gegen die Betroffenen ergriffen, einschließlich der Entlassung aus dem öffentlichen Dienst bzw. der Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Die im Rahmen der laufenden Untersuchung gewonnenen Erkenntnisse werden mit den Justizbehörden geteilt."
Nachrichtenquelle: 12punto
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