Türkei rutscht im Pressefreiheitsindex weiter ab
Die Türkei ist im aktuellen Welt-Pressefreiheitsindex von Reporter ohne Grenzen auf Platz 159 von 180 Ländern zurückgefallen und sorgt damit für Besorgnis.
Die diesjährige Platzierung der Türkei im jährlich von Reporter ohne Grenzen (RSF) veröffentlichten Welt-Pressefreiheitsindex hat die Sorgen um die Pressefreiheit weiter verschärft.
Mit dem 159. Platz unter 180 Ländern führt die Türkei erneut vor Augen, mit welch gravierenden Problemen sie im Bereich der Pressefreiheit zu kämpfen hat.
Erol Önderoğlu, der Türkei-Vertreter von RSF, kommentierte die Situation mit den Worten: „Die Gefahr, der wir gegenüberstehen, ist die Gleichschaltung der Medien.“ Önderoğlu betonte, dass der Druck auf Medienunternehmen und die Anwendung von Zensur verhindern, dass unterschiedliche Stimmen gehört werden.
Der Welt-Pressefreiheitsindex bewertet die Arbeitsbedingungen von Journalisten, den Druck auf die Medien sowie den Status der Meinungsfreiheit in den jeweiligen Ländern. Die diesjährige Platzierung der Türkei verdeutlicht die Schwierigkeiten, mit denen Journalisten im Land konfrontiert sind, und den Rückschritt im Bereich der Pressefreiheit.
Während die Probleme der Pressefreiheit in der Türkei als ernstes Risiko für demokratische Werte und die Meinungsfreiheit angesehen werden, beeinträchtigt dies auch das Image der Türkei auf internationaler Ebene.
Nachrichtenquelle: 12punto
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