Fenerbahçe ergreift Maßnahmen wegen des 3. Juli: Klage gegen das Finanzministerium eingereicht
Der Sportverein Fenerbahçe hat wegen der materiellen und immateriellen Verluste, die er während der Spielmanipulationsermittlungen vom 3. Juli 2011 erlitten hat, eine Schadensersatzklage in Höhe von 1 Milliarde 856 Millionen Türkischen Lira gegen das Finanzministerium eingereicht.
Fenerbahçe ist aufgrund der materiellen und immateriellen Verluste, die der Verein während des von der FETÖ am 3. Juli 2011 initiierten Spielmanipulationskomplotts im Fußball erlitten hat, aktiv geworden.
Der gelb-marineblaue Verein reichte eine Schadensersatzklage in Höhe von 1 Milliarde 856 Millionen Türkischen Lira gegen das Finanzministerium ein und argumentierte, dass der Markenwert des Vereins in einem Maße geschädigt wurde, das nur schwer wiedergutzumachen ist.
Die Anwälte des Vereins, die die Klageschrift beim Schwurgericht einreichten, forderten insgesamt 1 Milliarde 856 Millionen Lira Schadensersatz, davon 100 Millionen Lira für immaterielle Schäden und 50 Millionen Euro (etwa 1 Milliarde 756 Millionen Lira) für materielle Verluste.
In der Klageschrift wurde betont, dass Fenerbahçe einer der traditionsreichsten Fußballvereine sei und sowohl im In- als auch im Ausland über mehr als 25 Millionen Fans verfüge, wobei hervorgehoben wurde, dass der Verein seit über 100 Jahren große Dienste für den türkischen Sport leiste. In der Klageschrift, in der der Prozess um den 3. Juli detailliert beschrieben wird, wurde dargelegt, dass die Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft mit besonderer Zuständigkeit im Jahr 2011 an verschiedenen Daten behauptet hatte, dass Personen, die mit Fenerbahçe in Verbindung stehen, in Bezug auf die in der Liga ausgetragenen Spiele Spielmanipulationen oder Anreizprämienaktivitäten durchgeführt hätten.
In der Klageschrift heißt es: "In diesem Zeitraum hat der Verein große materielle und immaterielle Verluste erlitten und musste irreparable Schäden hinnehmen, da er trotz sportlicher Qualifikation in zwei verschiedenen Perioden nicht an europäischen Pokalwettbewerben teilnehmen konnte."
Laut einem Bericht von Arzu Kaya aus der Zeitung Sabah wird in der Klageschrift erläutert, dass 2011 Klage erhoben wurde und 2012 Haftstrafen gegen Fenerbahçe-Funktionäre verhängt wurden. Dabei wurde betont: "Obwohl von Fenerbahçe mehrfach zum Ausdruck gebracht wurde, dass der Prozess um den 3. Juli lediglich ein Komplott war, eine Operation gegen Fenerbahçe durchgeführt wurde und die getroffenen Entscheidungen ungerecht und rechtswidrig waren, wurden diese Erklärungen von der Verwaltung und den Gerichten nicht berücksichtigt."
"MARKENWERT HAT SCHWER WIEDERGUTZUMACHENDEN SCHADEN ERLITTEN"
In der Klageschrift, in der zum Ausdruck gebracht wird, dass der Prozess durch Gerichtsurteile als Komplott entlarvt wurde, heißt es: "Auch wenn Fenerbahçe rehabilitiert wurde, hat der Verein durch das Spielmanipulationskomplott großen Schaden genommen, der Markenwert hat einen schwer wiedergutzumachenden Schaden erlitten, Sportler gingen verloren und es wurden große finanzielle Verluste verzeichnet."
KLAGE GEGEN DAS FINANZMINISTERIUM
Der Sportverein Fenerbahçe, der Klage gegen das staatliche Finanzministerium eingereicht hat, fordert insgesamt etwa 1 Milliarde 856 Millionen Lira Schadensersatz, bestehend aus 100 Millionen Lira für immaterielle Schäden und 50 Millionen Euro für materielle Schäden. Der Verein verlangte, dass der Euro-Betrag unter Berücksichtigung der gesetzlichen Zinsen ab dem 3. Juli 2011 und zum Wechselkurs am Tag der Zahlung in Lira umgerechnet wird.
Zudem wurde gefordert, dass der in Lira geforderte Schadensersatz ebenfalls mit gesetzlichen Zinsen ausgezahlt wird. Fenerbahçe beantragte zudem beim Gericht die Wiederherstellung seines Rufes.
Nachrichtenquelle: 12punto
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