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FIFA beschließt 'Abrechnung' nach der Weltmeisterschaft: Strafen für Schiedsrichter-Kritiker im Anmarsch

Laut einem Bericht der New York Times, der sich auf FIFA-Quellen stützt, werden gegen Spieler, Trainer und Verbände, die sich abfällig über Schiedsrichter äußern, harte Sanktionen verhängt.

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FIFA beschließt 'Abrechnung' nach der Weltmeisterschaft: Strafen für Schiedsrichter-Kritiker im Anmarsch

Während die Spannung bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 ihren Höhepunkt erreicht, nehmen auch die Diskussionen um die "Schiedsrichter" abseits des Platzes zu. Die FIFA hat nun Maßnahmen gegen diejenigen ergriffen, die Schiedsrichter ins Visier nehmen, nachdem ihre Mannschaften ausgeschieden sind oder sich durch kritische Entscheidungen benachteiligt fühlen. Um den Verlauf und das Ansehen des Turniers nicht zu gefährden, hat die FIFA-Führung beschlossen, die Strafen nicht während des Turniers zu verhängen, sondern – wie bereits bei der WM 2022 in Katar – gesammelt direkt nach der Siegerehrung auszusprechen.

NEW YORK TIMES: "DAS TURNIER WIRD ENDEN, DIE STRAFEN WERDEN FOLGEN"

Dem Bericht der New York Times zufolge, der sich auf FIFA-Quellen beruft, drohen Spielern, Trainern und sogar nationalen Fußballverbänden, die während des Turniers Erklärungen abgeben, welche die Integrität, Unparteilichkeit und Autorität der Schiedsrichter untergraben, sehr harte Sanktionen.

Die FIFA hat Disziplinarverfahren vorerst ausgesetzt, um während des laufenden Turniers keine neuen Krisen zu provozieren und den Fokus auf den Fußball zu wahren. Alle Verstöße, Äußerungen und Berichte werden jedoch einzeln archiviert.

Sobald der Pokal vergeben ist, werden gegen zahlreiche Fußballer, Trainer und Verbände – insbesondere aus Ländern wie England, Ägypten und der Schweiz, deren Vertreter scharf auf Schiedsrichterentscheidungen reagiert und Vorwürfe erhoben haben – historische Sperren und Geldstrafen verhängt.

SCHIEDSRICHTER-LEGENDE COLLINA WARNT DEUTLICH: "NIEMAND DARF UNSERE INTEGRITÄT INFRAGE STELLEN"

Angesichts der lawinenartig wachsenden Anschuldigungen und Verschwörungstheorien verteidigte der Vorsitzende der FIFA-Schiedsrichterkommission, Pierluigi Collina, sein Schiedsrichterteam in scharfen Worten:

"Niemand darf die Integrität und Unparteilichkeit eines Schiedsrichters, der bei der Weltmeisterschaft im Einsatz ist, infrage stellen; das werden wir niemals zulassen. Diese haltlosen Behauptungen und gezielten Angriffe, die Schiedsrichtern Parteilichkeit unterstellen, untergraben nicht nur die Autorität auf dem Platz, sondern gefährden auch direkt die Sicherheit unserer Schiedsrichter und ihrer Familien."

KATAR-2022-FORMEL WIRD ANGEWENDET

Die FIFA wendet diese Methode der aufgeschobenen Bestrafung nicht zum ersten Mal an. Auch bei der Weltmeisterschaft 2022 in Katar gab es insbesondere in der Viertelfinal- und Halbfinalphase sehr scharfe Äußerungen gegen Schiedsrichter, wobei die FIFA schwieg, um den Zauber des Turniers nicht zu stören. Doch unmittelbar nach dem Schlusspfiff des Finales wurden gegen zahlreiche Spieler und Verbände, die gegen die Regeln verstoßen hatten, monatelange Sperren und Geldstrafen in Höhe von Hunderttausenden Franken verhängt. Es wird erwartet, dass eine ähnliche Welle von Strafen unmittelbar nach diesem Turnier noch deutlich härter ausfallen wird.


Nachrichtenquelle: 12punto