Format des türkischen Pokals könnte sich ändern: 100-Millionen-Euro-Angebot aus Saudi-Arabien an den TFF
Nachdem Saudi-Arabien bereits das Supercup-Finale zwischen Fenerbahçe und Galatasaray ausrichtet, liegt dem türkischen Fußballverband (TFF) nun ein neues Angebot vor.
Der saudi-arabische Fußballverband, der das am 30. Dezember stattfindende Supercup-Spiel zwischen Galatasaray und Fenerbahçe ausrichtet, hat sich mit einem neuen Angebot an den TFF gewandt.
Laut einem Bericht der Zeitung Fanatik sehen die Details der möglichen Vereinbarung wie folgt aus:
Der Supercup soll bis einschließlich der Saison 2033/2034 in Riad und Dschidda ausgetragen werden.
FORMAT DES POKALS KÖNNTE SICH ÄNDERN
Der Ziraat Türkiye Kupası (türkischer Pokal) soll ebenfalls in Saudi-Arabien stattfinden. Das Detail hierbei ist die geplante Änderung des Pokalformats. Der Wunsch der Saudis ist es, die Endphase des Wettbewerbs, der derzeit im K.-o.-System ausgetragen wird, in ein „Final Four“-Format umzuwandeln. Die Forderung sieht vor, dass die vier verbleibenden Vereine drei Tage lang in Saudi-Arabien gegeneinander antreten. Die Verlierer der ersten Spiele bestreiten zwei Tage später das Spiel um den dritten Platz, während die Gewinner ins Finale einziehen.
In dem Bericht wird darauf hingewiesen, dass alle Kosten von Saudi-Arabien übernommen werden und neben den „vier Großen“ auch die anatolischen Vereine Einnahmen erzielen könnten.
WIE WIRD DER TFF REAGIEREN?
Der türkische Fußballverband hat auf das Angebot der Saudis noch keine klare Antwort gegeben. TFF-Präsident Mehmet Büyükekşi verfolgt den Grundsatz, nur Verträge zu unterzeichnen, die seine eigene Amtszeit abdecken. Das erste Modell auf dem Tisch sieht einen Vertrag über 4+6 Jahre vor. Nach vier Jahren hätten die neue TFF-Führung und die Vereine die Option, den Vertrag fortzusetzen oder die Vereinbarung zu beenden.
BÜYÜKEKŞİ WIRD DAS THEMA IN DIE KLUBVEREINIGUNG EINBRINGEN
Mehmet Büyükekşi und sein Team planen, dieses Angebot der Stiftung der Süper-Lig-Klubvereinigung (Kulüpler Birliği Vakfı) vorzulegen. Die TFF-Führung wird den Vereinen die möglichen Vorteile und den Entwurf erläutern und erst nach einer gemeinsamen Entscheidung der Vereinigung offiziell auf das Angebot aus Saudi-Arabien antworten.
100-MILLIONEN-EURO-ANGEBOT
Saudi-Arabien hat für eine 10-jährige Vereinbarung 100 Millionen Euro geboten. 50 Prozent der Mittel sollen für den Supercup und 50 Prozent für den türkischen Pokal verwendet werden. Die Prämien für die Teilnehmer könnten von Jahr zu Jahr variieren.
Sollte das „Final Four“ im türkischen Pokal umgesetzt werden, stünde ein Preispool von 5 Millionen Euro zur Verfügung. Je nach Platzierung würden die vier Teams 2 Millionen, 1,5 Millionen, 900.000 Euro und 600.000 Euro erhalten. Selbst der Viertplatzierte würde nach heutigem Wechselkurs grob 18 Millionen TL einnehmen. In der laufenden Saison beträgt die Antrittsprämie für die Liga 38 Millionen 30 Tausend TL! Das Gesamteinkommen der Vereine im Mittelfeld liegt bei 60 bis 70 Millionen TL.
Im Supercup wird beiden Vereinen eine „Antrittsprämie“ von 2,2 Millionen Euro garantiert. Der Sieger erhält zusätzlich 600.000 Euro als Erfolgsprämie. Der Pokalsieger würde 84 Millionen TL, der Verlierer 66 Millionen TL erhalten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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