Orkun Kökçü bricht sein Schweigen nach der Roten Karte im Derby
Der Beşiktaş-Spieler Orkun Kökçü hat sich über seinen Social-Media-Account geäußert und sich bei der Beşiktaş-Gemeinde für die Rote Karte entschuldigt, die er im Derby gegen Fenerbahçe erhalten hatte.
Im Derby am 11. Spieltag der Süper Lig hatte Beşiktaş eine 2:0-Führung aus der Hand gegeben und musste sich dem Erzrivalen Fenerbahçe mit 3:2 geschlagen geben.
Orkun Kökçü, der in der ersten Halbzeit nach einem harten Foul an Edson Alvarez die Rote Karte sah und seine Mannschaft in Unterzahl zurückließ, veröffentlichte eine Erklärung auf seinem Social-Media-Account, in der er sich bei der Beşiktaş-Gemeinde entschuldigte.
Kökçü äußerte sich in seiner Erklärung unter der Überschrift 'Große Beşiktaş-Familie' wie folgt:
"Ich wollte die Ereignisse der letzten Tage erst einmal für mich verarbeiten und in mich gehen. Das Trikot von Beşiktaş zu tragen bedeutet nicht nur, auf dem Platz zu stehen, sondern auch die Verantwortung für Millionen zu tragen. Mit diesem Bewusstsein habe ich mich dazu entschieden, nach den Geschehnissen nicht sofort zu sprechen, sondern erst einmal nachzudenken.
Leider hat die Entscheidung, die ich in der Aufregung und Emotionalität des Spiels getroffen habe, unsere Mannschaft in eine schwierige Lage gebracht. Ich empfinde diesbezüglich aufrichtiges Bedauern.
"ES WAR EINE BEGEGNUNG, IN DER SICH UNGLÜCKLICHE UMSTÄNDE HÄUFTEN"
Gleichzeitig weiß ich jedoch, dass Fußball ein Mannschaftssport ist und Ergebnisse das Resultat vieler Faktoren sind. Es war eine Begegnung, in der sich an jenem Tag unglückliche Umstände für uns häuften. Natürlich gibt es viele Punkte, über die man sprechen kann, zum Beispiel wie überlegen wir bis zu diesem Moment auf dem Platz agiert haben. Das war ein starkes Zeichen dafür, wozu wir fähig sind, wenn wir es wirklich wollen. Manchmal führt ein zu starker Wille dazu, dass man Fehler macht. Das war für mich eine wichtige Erinnerung.
"WIR SIND UNS ALLE BEWUSST, DASS WIR EINE SCHWIERIGE PHASE DURCHLEBEN"
Wir sind uns alle bewusst, dass wir eine schwierige Phase durchleben. Aber wir sind eine große Familie und wir wissen, wie wir unsere Probleme innerhalb dieser Familie gemeinsam lösen können. Ohne auf die Stimmen von außen zu hören, werden wir unseren Weg fortsetzen, indem wir uns an unseren Zusammenhalt, unsere Einheit und unseren Glauben klammern. Auch ich werde meine Lehren aus diesen Ereignissen ziehen und meinen Teil mehr als erfüllen. Ich danke allen, die mich unterstützt und kritisiert haben und die mich die Größe dieser Gemeinschaft erneut spüren ließen."
Nachrichtenquelle: 12punto
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