Stellungnahme des TFF zu 'Mitgliedern des Kassationsgerichtshofs'
Der Türkische Fußballverband (TFF) hat erklärt, dass es Mitgliedern des Kassationsgerichtshofs (Yargıtay) nicht gestattet wurde, in den neuen Gremien des TFF tätig zu werden.
In einer diesbezüglichen Erklärung des TFF heißt es:
"Als neue Führung des Türkischen Fußballverbandes ist es unser Ziel, Frieden und Brüderlichkeit in den türkischen Fußball zu bringen und sicherzustellen, dass seine Erfolge auf internationaler Ebene anerkannt werden. Die Erwartung der türkischen Sportgemeinschaft, der Fans und unserer Vereine an unseren Verband ist die Schaffung eines 'fairen und vertrauenswürdigen' Umfelds im Fußball.
Im Einklang mit diesem Ziel haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, neutral zu bleiben und zu jedem den gleichen Abstand zu wahren. Die neue Führung des Türkischen Fußballverbandes arbeitet mit diesem Verständnis, wobei sie sich einerseits unseren leidgeprüften Fans, andererseits unseren Vereinen und drittens der Gerechtigkeit zuwendet.
Mit dieser Mission haben wir unsere Gremien aus Experten und professionellen Persönlichkeiten zusammengestellt, die zum Markenwert des türkischen Fußballs beitragen werden. Unsere Gremiumsmitglieder wurden aus Personen ausgewählt, die ihre Erfahrung und Kompetenz unter Beweis gestellt haben.
Wie jeder anerkennt, gibt es sehr wichtige Probleme im türkischen Fußball, die gelöst werden müssen, und die Unterstützung all unserer Interessengruppen und Institutionen ist für die Lösung dieser Probleme von entscheidender Bedeutung. Die Unterstützung der alteingesessenen Institutionen unseres Landes ist ebenfalls von großer Bedeutung für den erfolgreichen Fortgang dieses Prozesses. Wir glauben, dass wir diese Probleme mit der wohlwollenden Haltung und den Beiträgen unserer Institutionen hoffentlich überwinden werden.
Bei dieser Gelegenheit halten wir es für unsere Pflicht, ein Hindernis, von dem wir glauben, dass es unsere Arbeit behindern wird, mit der Öffentlichkeit zu teilen.
Wie der Öffentlichkeit bekannt ist, haben wir Juristen, die beim Präsidium des Kassationsgerichtshofs (Yargıtay), einer angesehenen Institution unseres Landes, tätig sind, als Mitglieder in unsere Gremien berufen, um 'Gerechtigkeit, Zuverlässigkeit und Rechtsstaatlichkeit' im Fußball zu schützen. Der ehrenwerte Präsident des Kassationsgerichtshofs gestattet es den Mitgliedern des Kassationsgerichtshofs jedoch 'ohne Angabe von Gründen' nicht, in den neuen Gremien des Türkischen Fußballverbandes tätig zu werden.
Dabei waren in der Vergangenheit viele Personen vom Kassationsgerichtshof und anderen Justizorganen in unseren Verbandsgremien tätig. Das besagte Hindernis wird als 'Doppelmoral und Ungerechtigkeit' wahrgenommen und könnte dem Ruf des Präsidiums des Kassationsgerichtshofs schaden, von dem wir erwarten, dass es für Gerechtigkeit sorgt. Unsere Gesprächsanfragen blieben ergebnislos, aber als Verband glauben wir, dass diese Situation auf einem Missverständnis und einem Mangel an Kommunikation beruht, und wir sind zuversichtlich, dass die Angelegenheit durch unsere Bemühungen, mit dem Präsidium des Kassationsgerichtshofs ins Gespräch zu kommen, ausgeräumt wird.
Der Türkische Fußballverband hat den alteingesessenen Institutionen unseres Landes stets Respekt entgegengebracht. Unsere Nation setzt große Hoffnungen in die neue Führung des Türkischen Fußballverbandes. Wir erwarten von unseren Institutionen Unterstützung, um den türkischen Fußball weiter voranzubringen."
Nachrichtenquelle: İHA
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