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Umfassende Untersuchung durch den TFF: Namen von 3.700 Fußballern werden geprüft

TFF-Präsident İbrahim Hacıosmanoğlu gab bekannt, dass nach der Wett-Untersuchung die Daten von 3.700 Fußballern unter die Lupe genommen werden.

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Umfassende Untersuchung durch den TFF: Namen von 3.700 Fußballern werden geprüft

Der Präsident des Türkischen Fußballverbandes (TFF), İbrahim Hacıosmanoğlu, gab bekannt, dass die in der vergangenen Zeit gegen Schiedsrichter eingeleitete Wett-Untersuchung nun auch Fußballer umfasst und die Namen von insgesamt 3.700 Sportlern geprüft werden.

In einer Erklärung gegenüber CNN Türk betonte Hacıosmanoğlu, dass dieser Prozess transparent durchgeführt werde.

Präsident Hacıosmanoğlu erinnerte an den Prozess, in dem zuvor 152 Schiedsrichter wegen des Vorwurfs des "Wettens" an das Professionelle Fußball-Disziplinarkomitee überwiesen wurden, und erklärte, dass Schiedsrichter, die eine Sperre von mehr als 45 Tagen erhalten, ihre Tätigkeit beenden müssen. Hacıosmanoğlu wies darauf hin, dass die Strafen noch nicht rechtskräftig seien und das Verfahren vor dem Schiedsgericht noch andauere.

Den Erklärungen des TFF-Präsidenten zufolge kam die Wett-Untersuchung erstmals in der Saison 2023/24 durch die Begegnung zwischen Sincan Belediyesi Ankaraspor und Nazilli Belediyespor ans Licht. Hacıosmanoğlu berichtete, dass man festgestellt habe, dass die Akteure auf dem Platz bei diesem Spiel, das beiden Mannschaften nützte, gewettet hätten, und dass diesbezüglich Disziplinarstrafen verhängt worden seien. Der Präsident erklärte, dass nach diesem Vorfall gemeinsam mit dem für Rechtsfragen zuständigen Vizepräsidenten eine umfassendere Untersuchung eingeleitet wurde.

In der Untersuchung, die Fußballer betrifft, liegen dem Verband Informationen zu etwa 3.700 Sportlern vor. Hacıosmanoğlu kündigte an, dass diese Namen detailliert geprüft würden und die Überweisungen an das Disziplinarkomitee in Kürze beginnen würden. Zudem sagte er, dass nach den Fußballern auch Vereinsvertreter, Beobachter und andere Mitglieder der Sportgemeinschaft überprüft würden.

DER BLICK RICHTET SICH AUF ANDERE FUSSBALL-AKTEURE

Hacıosmanoğlu betonte, dass sich die Vorwürfe des Wettens nicht nur auf den Besitz eines Kontos beschränkten, sondern dass Schiedsrichter und Fußballer, die aktiv wetten, als schuldig gelten, und gab an, dass von 371 Schiedsrichtern 152 beim Wetten ertappt wurden. Es wurde mitgeteilt, dass ein Großteil der Spiele, auf die gewettet wurde, aus ausländischen Ligen stammte.

Hacıosmanoğlu betonte, dass der Prozess in Zusammenarbeit mit der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft fortgesetzt werde und Institutionen wie MASAK ebenfalls die Geldströme untersuchten, und erklärte, dass man entschlossen sei, für einen sauberen türkischen Fußball zu sorgen. Der Präsident sagte: "Es ist ein Verbrechen, diese Konten aktiv zu nutzen und zu wetten. Der bloße Besitz eines Kontos ist für sich genommen kein ausreichender Grund."

"DIE DURCHGEFÜHRTE SÄUBERUNG DIENT DEM VERTRAUENSUMFELD"

Hacıosmanoğlu äußerte sich wie folgt: „Diese Säuberungsaktion wurde durchgeführt, um ein Vertrauensumfeld zu schaffen. Die Fußballfans sollten unsere derzeitigen Schiedsrichter unterstützen, sie werden fairere Spiele leiten. Fußballfans sollten diesen Prozess im Hinblick auf sauberen Fußball und echten Wettbewerb unterstützen, sowohl was Schiedsrichter als auch Vereine und Spieler betrifft.“

Der TFF-Präsident erklärte, dass der Schiedsrichterkader über ausreichende Kompetenzen verfüge, um die Saison problemlos zu überstehen, und bekräftigte, dass der Transfer ausländischer Schiedsrichter nicht auf der Tagesordnung stehe. Er fügte hinzu, dass die Ausbildung im Rahmen des Schiedsrichter-Ausbildungssystems in allen Provinzen fortgesetzt werde und Schiedsrichter der neuen Generation bis Ende des Jahres eingesetzt würden.

WEIBLICHE SCHIEDSRICHTER KOMMEN IN DIE SÜPER LIG

TFF-Präsident Hacıosmanoğlu kündigte zudem an, dass in der zweiten Saisonhälfte eine Schiedsrichterin Spiele in der Süper Lig leiten werde. Er erklärte, es sei sein Traum, dass während seiner Amtszeit eine Schiedsrichterin insbesondere ein Derby leite, und sagte: "Warum nicht, das werden wir in der zweiten Hälfte sehen."

Der Präsident betonte zudem, dass während des Untersuchungsprozesses keinem Schiedsrichter Privilegien eingeräumt würden: „Egal wer sich einmischt, es wird keine Sonderbehandlung geben. Nur die Schuldigen werden bestraft, niemand wird ungerecht behandelt.“

Hacıosmanoğlu sagte, dass man alle festgestellten Probleme angehen werde, damit junge Menschen in einem gesunden Fußballumfeld aufwachsen könnten, und erklärte, dass der türkische Fußball im Grunde ein Moralproblem habe und dieses Umfeld durch die geplanten Reformen verändert werde.

Wie die Ergebnisse dieser von der TFF-Führung eingeleiteten und ständig ausgeweiteten Untersuchung ausfallen werden, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.


Nachrichtenquelle: 12punto

Wetten TFF