Vere wollen in der Türkei spielen: TFF-Präsident Mehmet Büyükekşi beharrt auf Saudi-Arabien für den Supercup!
Der Präsident des türkischen Fußballverbandes (TFF), Mehmet Büyükekşi, gab bekannt, dass man weiterhin Gespräche mit Saudi-Arabien über ein Format führe, bei dem die Supercup-Spiele über fünf Jahre hinweg als Viererturnier ausgetragen werden sollen.
Die Diskussionen über die Möglichkeit, das Supercup-Finale zwischen dem Süper-Lig-Meister Galatasaray und dem türkischen Pokalsieger Fenerbahçe in Saudi-Arabien auszutragen, halten an.
Der Präsident des türkischen Fußballverbandes, Mehmet Büyükekşi, hatte erklärt, dass auch die Vereine dem Austragungsort Saudi-Arabien gegenüber aufgeschlossen seien, und betonte: „Ein Spiel in Saudi-Arabien ist auch für das Image sehr wertvoll.“
Im Gegensatz zu Büyükekşi sprachen sich jedoch sowohl Fenerbahçe als auch Galatasaray dafür aus, das Supercup-Finale im Jahr des 100-jährigen Jubiläums der Republik in der Türkei auszutragen.
Auf dem in Istanbul abgehaltenen Wirtschaftsforum des Golf-Kooperationsrates (GCC) und der Türkei gab TFF-Präsident Mehmet Büyükekşi Signale, dass sich das Format des Supercups ändern könnte.
„WIR FÜHREN UNSERE GESPRÄCHE MIT SAUDI-ARABIEN FORT“
In seiner Rede auf dem Podium erklärte TFF-Präsident Mehmet Büyükekşi, dass der TFF anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Republik die Supercup-Feierlichkeiten weltweit durchführen und so die Türkei bekannter machen wolle. Er sagte: „Fußball ist in fast allen Ländern der Welt äußerst einflussreich, daher ist der Fußball auch für die Förderung der Länder von großer Bedeutung. Wir führen unsere Gespräche mit Saudi-Arabien fort, um die Supercup-Spiele über fünf Jahre hinweg als Viererturnier zu organisieren. Dieses Modell wird auch von den Italienern und Spaniern bei ihren Pokalspielen angewandt.“
„DIE WELT SCHAUT AUF SAUDI-ARABIEN“
Büyükekşi betonte, dass Saudi-Arabien massiv in den Fußball investiere und erklärte: „Mit den weltberühmten Transfers, die sie tätigen, nehmen sie eine wichtige Position ein. Wir haben mit Deutschland, Abu Dhabi und Saudi-Arabien gesprochen. Saudi-Arabien war für uns wichtig, weil die Welt auf Saudi-Arabien schaut. Sie haben ihre Bewerbung für die Weltmeisterschaft 2034 eingereicht. Wir stehen unserem Bruderland bei diesen Bemühungen zur Seite. Wir zielen darauf ab, den Supercup auf vielen Fernsehsendern weltweit zu zeigen und so die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum der Republik Türkei der ganzen Welt zu präsentieren. Unser Ziel ist es, dass die Süper Lig in der Weltrangliste den 6. Platz erreicht. Unsere Liga ist sehr umkämpft und bietet wichtige Spiele. Das wollen wir auch im Ausland präsentieren. Wir streben an, dass unsere Mannschaften zu Weltmarken werden und Fans auf der ganzen Welt haben.“
„WIR HABEN DIE EURO 2032 ERHALTEN UND DIE GANZE WELT HAT GESEHEN, DASS UNSERE BEDINGUNGEN AUSREICHEND SIND“
Präsident Büyükekşi erinnerte daran, dass die Türkei die Fußball-Europameisterschaft 2032 (EURO 2032) gemeinsam mit Italien ausrichten werde, und fügte hinzu:
„Wir haben die EURO 2032 erhalten und die ganze Welt hat gesehen, dass unsere Bedingungen ausreichend sind. Im Jahr 2032 werden wir die Europameisterschaft gemeinsam mit Italien in der Türkei ausrichten. Fußballer aus der ganzen Welt kommen in viele unserer Städte wie Antalya, Bolu und Afyon, um dort Trainingslager abzuhalten. Unsere Infrastruktur und unsere Hotels sind bereit, und wir werden unsere Arbeit in diesen 9 Jahren fortsetzen.“
Büyükekşi betonte zudem, dass man auch der Kommerzialisierung der Vereine große Bedeutung beimesse: „Insbesondere in Frankreich, den USA und England haben ausländische Investoren in viele Vereine investiert. In der Türkei hat dies mit Göztepe begonnen. Wir messen diesem Thema große Bedeutung bei.“
Nachrichtenquelle: AA
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