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HR-Trends 2025 von Kolay İK: Die Ära der „New Collar“-Berufe beginnt

Der von Kolay İK veröffentlichte Bericht zu den HR-Trends 2025 betont, dass „New Collar“-Berufe, für die kein Universitätsabschluss erforderlich ist, zunehmen werden und Gehaltstransparenz zu einem zentralen Thema in der globalen Geschäftswelt wird.

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HR-Trends 2025 von Kolay İK: Die Ära der „New Collar“-Berufe beginnt

Die Personalmanagement-Plattform Kolay İK hat ein E-Book mit dem Titel „HR-Trends 2025“ veröffentlicht, in dem neue Technologien, sich wandelnde Arbeitsdynamiken und die veränderten Erwartungen der Arbeitnehmerschaft, die die Geschäftswelt zunehmend prägen, analysiert werden.

„New Collar“ umfasst Berufe im Technologiebereich, die zwar technische Fähigkeiten und Schulungen erfordern, für die jedoch kein Universitätsabschluss zwingend ist. Berufe wie Cloud-Computing-Techniker, UI-Designer, Software- und Anwendungsentwickler, Datenbankadministratoren und Cybersicherheitsanalysten fallen in diese Kategorie. Dem Buch zufolge erfordert neben den „New Collar“-Jobs auch die wachsende Attraktivität von handwerklichen und technisch orientierten „Blue Collar“-Berufen eine Neuausrichtung der HR-Strategien.

Während neue Technologien die benötigten Fähigkeiten in der Belegschaft rasant verändern, machen Unternehmen bei der Vorbereitung ihrer Mitarbeiter auf die Arbeitswelt der Zukunft nur langsame Fortschritte. Im „Future of Jobs Report 2023“, der jährlich vom Weltwirtschaftsforum veröffentlicht wird, wurde darauf hingewiesen, dass 44 Prozent der aktuellen Fähigkeiten der Arbeitnehmer bis 2030 an Relevanz verlieren werden.

GEHALTSTRANSPARENZ WIRD PRIORITÄT DER GLOBALEN GESCHÄFTSWELT

Dieser Wert sank im Bericht für 2025 auf 39 Prozent. Experten führen diesen Rückgang auf das gestiegene Interesse an Weiterbildungs- und Umschulungsprogrammen sowie auf die effektiven Ergebnisse der Investitionen in diesen Bereichen zurück. Andererseits wirkt sich eine Diskrepanz bei den Fähigkeiten direkt auf die Arbeitsleistung aus. 63 Prozent der Arbeitgeber räumen ein, dass sich der Fachkräftemangel negativ auf ihre Organisation auswirkt.

Der Plattform zufolge wird in diesem Jahr auch die Gehaltstransparenz eines der wichtigsten Themen der globalen Geschäftswelt sein. Es wird erwartet, dass die Tatsache, dass EU-Länder ihre Gesetzgebung im Rahmen der EU-Entgelttransparenzrichtlinie bis Juni 2026 anpassen müssen, ein wichtiges Beispiel in dieser Hinsicht darstellen wird. Demnach werden Unternehmen ihre Gehaltsspannen offenlegen, um eine fairere und inklusivere Arbeitskultur zu schaffen. Dies sorgt für ein sichereres Umfeld für Mitarbeiter und hilft Unternehmen gleichzeitig dabei, mehr Talente zu gewinnen.

Das Buch „HR-Trends 2025“ der Plattform behandelt zudem Themen wie den Einsatz von künstlicher Intelligenz, Datenanalyse, Geschlechtergleichstellung in der Geschäftswelt, die zunehmende Bedeutung von HR-Abteilungen bei strategischen Unternehmensentscheidungen sowie die Erstellung unternehmenseigener Karriereseiten.

Çağlar Yalı, CEO von Kolay İK, erklärte, dass die Themen auf der HR-Agenda nicht nur die entsprechenden Abteilungen, sondern alle Beteiligten vom Arbeitgeber bis zum Arbeitnehmer betreffen: „Die Dynamik der Belegschaft, die rasante technologische Entwicklung und der Wandel in den Erwartungen der Mitarbeiter machen es für Unternehmen zwingend erforderlich, sowohl die Gegenwart als auch die Zukunft zu planen.

Unternehmen müssen ihre bestehende Belegschaft unterstützen und gleichzeitig in die Fähigkeiten investieren, die in Zukunft benötigt werden. Andernfalls könnten sie Schwierigkeiten haben, sich an die Technologie anzupassen, was zu operativen Problemen und Produktivitätsverlusten führen kann. Gehaltstransparenz ist ein Thema, das über die Schaffung eines fairen Arbeitsumfelds hinaus auch einen Wettbewerbsvorteil bietet. Vor diesem Hintergrund gehen wir davon aus, dass das Jahr 2025 den Boden für bedeutende Veränderungen und Chancen für Unternehmen bereiten wird. Wer diesen Prozess richtig steuert, kann die Mitarbeiterzufriedenheit steigern und eine solidere Belegschaftsstruktur aufbauen“, sagte er.



Nachrichtenquelle: İHA