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9 sexuell übertragbare Krankheiten

Um sich vor sexuell übertragbaren Krankheiten zu schützen, sind die Verwendung von Kondomen beim Geschlechtsverkehr, regelmäßige Untersuchungen der sexuellen Gesundheit, Impfungen und die Wahl vertrauenswürdiger Partner von entscheidender Bedeutung. Welche Krankheiten werden also sexuell übertragen? Hier sind die 9 häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten...

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9 sexuell übertragbare Krankheiten

Sexuell übertragbare Krankheiten (STIs) sind Infektionen, die durch sexuellen Kontakt von einer Person auf eine andere übertragen werden können.

Forschungen haben gezeigt, dass diese Arten von Krankheiten durch verschiedene Mikroorganismen oder Viren verursacht werden.

SEXUELL ÜBERTRAGBARE KRANKHEITEN

Genitalherpes: Diese durch das Herpes-simplex-Virus verursachte Infektion kann zu Wunden an den Lippen oder im Genitalbereich führen.

Gonorrhö (Tripper): Diese durch das Bakterium Neisseria gonorrhoeae verursachte Krankheit kann über die Harnwege oder während des Geschlechtsverkehrs übertragen werden.

Syphilis: Dies ist eine durch das Bakterium Treponema pallidum verursachte Infektion, die zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen kann.

Ulcus molle (Weicher Schanker): Diese durch das Bakterium Haemophilus ducreyi verursachte Infektion führt zu schmerzhaften Wunden im Genitalbereich.

Humanes Papillomavirus (HPV): HPV gehört zu der Familie der Viren, die Genitalwarzen verursachen. Einige Typen werden zudem mit Gebärmutterhalskrebs in Verbindung gebracht.

HIV/AIDS: Das humane Immundefizienz-Virus (HIV) ist ein Virus, das schwerwiegende Auswirkungen auf das Immunsystem hat und zur Krankheit AIDS führen kann. HIV kann durch sexuellen Kontakt übertragen werden.

Chlamydien: Diese durch das Bakterium Chlamydia trachomatis verursachte Infektion kann zu schmerzfreiem Ausfluss im Genitalbereich führen und bei ausbleibender Behandlung ernsthafte Probleme verursachen.

Hepatitis B und Hepatitis C: Diese Viren können Leberinfektionen verursachen und sexuell übertragen werden.

Trichomoniasis: Diese durch den Parasiten Trichomonas vaginalis verursachte Infektion kann zu Juckreiz und Ausfluss im Genitalbereich führen.

BETONUNG AUF 'UNGESCHÜTZTEM GESCHLECHTSVERKEHR'

Der häufigste Übertragungsweg bei Geschlechtskrankheiten ist ungeschützter Geschlechtsverkehr. Dies erhöht das Risiko einer Infektionsübertragung, wenn beim sexuellen Kontakt keine Schutzmaßnahmen ergriffen werden.

Darüber hinaus kann auch die Verwendung von Sexspielzeug in einer Beziehung zu einer Übertragung führen. Zudem können sexuell übertragbare Krankheiten von einer infizierten Mutter während der Geburt auf das Baby übertragen werden.

WAS SIND DIE BEHANDLUNGSMETHODEN?

Es ist bekannt, dass die Behandlung von sexuell übertragbaren Krankheiten (STIs) je nach Art und Schwere der Infektion variiert.

Hier sind die am häufigsten angewandten Behandlungsmethoden:

Antibiotika: Bakterielle STIs, wie zum Beispiel Chlamydien und Gonorrhö, werden mit Antibiotika behandelt. Es ist wichtig, die Behandlung ordnungsgemäß fortzusetzen, damit die Infektion vollständig abheilt. Auch die Behandlung beider Partner ist wichtig, da die Infektion sonst erneut auftreten kann.

Antivirale Medikamente: Virale STIs, wie zum Beispiel das Herpes-simplex-Virus und HIV, können mit antiviralen Medikamenten behandelt werden. Diese Medikamente können Symptome lindern, die Viruslast kontrollieren und das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen.

Impfungen: Die HPV-Impfung bietet Schutz gegen sexuell übertragbare HPV-Typen und Gebärmutterhalskrebs. Zudem bietet die Hepatitis-B-Impfung Schutz gegen das Hepatitis-B-Virus.

Andere Behandlungen: Die Behandlung einiger STIs kann verschiedene Methoden umfassen. Zum Beispiel werden Genitalwarzen häufig chirurgisch durch Vereisung, Lasertherapie oder Kauterisation behandelt. Die Behandlungsoptionen können je nach Infektionsart und Symptomen variieren.

Symptomatische Behandlung: Zur Linderung oder Bewältigung der durch STIs verursachten Symptome können symptomatische Behandlungen eingesetzt werden. Zum Beispiel können Schmerzmittel oder entzündungshemmende Medikamente Schmerzen oder Entzündungen lindern.

REGELMÄSSIGE ÄRZTLICHE NACHSORGE IST ERFORDERLICH

Die Art der Behandlung kann je nach Infektionsart, dem Zeitpunkt des Behandlungsbeginns und der Reaktion der Person auf die Schwere der Infektion variieren. Während der Behandlung sollte auf sexuellen Kontakt verzichtet werden, um eine Ausbreitung der Infektion auf Partner zu verhindern.

Darüber hinaus sind regelmäßige Nachsorge- und Kontrolltermine nach der Behandlung wichtig, um die Wirksamkeit der Therapie zu überwachen. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung von STIs kann dazu beitragen, Komplikationen zu vermeiden und die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.


Nachrichtenquelle: 12punto