Justizminister Yılmaz Tunç stellt klar: 'Keine Amnestie geplant'
Justizminister Yılmaz Tunç äußerte sich zu aktuellen Themen und machte wichtige Angaben zu einer neuen Regelung im Strafvollzug. Er erklärte: 'Es gibt Arbeiten an einer Regelung für den Strafvollzug. Eine Amnestie steht nicht zur Debatte. Derzeit laufen technische Arbeiten. Die Behauptung, dass 55.000 Personen begnadigt werden sollen, ist nicht korrekt. Wir werden unseren Entwurf für eine Lösung vorlegen.'
Justizminister Yılmaz Tunç beantwortete Fragen von Journalisten auf dem in Kocaeli veranstalteten Symposium für Justiz und Wirtschaft.
Die Erklärung des Ministers zu aktuellen Themen lautet wie folgt:
'Die Erkrankung des Istanbuler Abgeordneten und stellvertretenden Parlamentspräsidenten Sırrı Süreyya Önder hat uns alle tief getroffen; wir wünschen ihm gute Besserung. Wir hoffen, dass er so schnell wie möglich wieder gesund wird.
Wir hatten eigentlich für morgen um 14:00 Uhr einen Termin mit der Delegation der DEM-Partei vereinbart. Es gab Punkte, die sie im Rahmen des Prozesses für eine Türkei ohne Terror ansprechen wollten, und diese wollten sie mit uns teilen. Aufgrund der Erkrankung von Herrn Süreyya mussten wir das Treffen verschieben. Unser ganzer Fokus liegt darauf, dass Sırrı Süreyya Önder wieder gesund wird; das ist unser einziger Wunsch und unser Gebet.
Mit seiner versöhnlichen Persönlichkeit leistete er einen wichtigen Beitrag zu diesem Prozess und gehörte zu den Menschen, die an eine Türkei ohne Terror glaubten. Sie hatten einige Arbeiten eingeleitet; wir wollten uns morgen mit seiner Delegation treffen und uns die Punkte anhören.
Was wäre morgen zur Sprache gekommen;
Natürlich ist es uns derzeit nicht möglich zu sagen, was sie während des Gesprächs geäußert hätten.
Aber zuvor gab es von Zeit zu Zeit Forderungen bezüglich der Bedingungen der inhaftierten und verurteilten Personen in den Gefängnissen.
Diese wurden bereits im Rahmen der Gesetzgebung, der Gesetze und der Verordnungen behandelt.
Insbesondere bezüglich kranker Inhaftierter und Verurteilter sowie der Vollzugsbedingungen hatten sie einige Forderungen gestellt.
Die diesbezüglichen Arbeiten hätten wir bei diesem Treffen bewerten können.'
BEHAUPTUNGEN ÜBER ZWANGSVERWALTUNG BEI DER CHP
'Dass Personen in den sozialen Medien darüber spekulieren, wer verhaftet oder wer freigelassen wird, dient rein der Desinformation. Diesen Aussagen sollte kein Glauben geschenkt werden, sie haben Konsequenzen. In dieser Hinsicht sollte man besonders bei Beiträgen in sozialen Medien vorsichtig sein. Beiträge, die Desinformation darstellen könnten, sollten vermieden werden; sollte es solche Beiträge geben, greifen unsere Staatsanwälte ein, wie es gestern Abend der Fall war.'
WIRD ES EINE AMNESTIE FÜR 55 TAUSEND PERSONEN GEBEN?
'Was in der Öffentlichkeit als Amnestie wahrgenommen wird, ist ein Missverständnis. Eine Amnestie steht nicht zur Debatte, sie steht nicht auf unserer Agenda. Die Regelungen betreffen die Bedingungen in den Gefängnissen. Es gibt einige Punkte bezüglich Verurteilter, die ein bestimmtes Alter überschritten haben.
Die Behauptung, dass 55.000 Personen begnadigt werden sollen, ist nicht korrekt.'
Nachrichtenquelle: 12punto
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