Kasachische Bankerin nach 200.000-Dollar-Betrug in Antalya gefasst
Die kasachische Bankerin Yelena D., die 2009 verschwand, nachdem sie 200.000 Dollar eines Kunden veruntreut hatte, der das Geld für einen Hauskauf aufgenommen hatte, wurde nach 15 Jahren in Antalya gefasst. Yelena D. wurde nach Kasachstan abgeschoben, wo sie verhaftet und in ein Gefängnis gebracht wurde.
Yelena D., stellvertretende Filialleiterin einer Bank in der kasachischen Stadt Aktau, verschwand im Jahr 2009, nachdem sie einen Kredit über 200.000 Dollar genehmigt hatte, den ein Kunde für den Kauf eines Hauses aufgenommen hatte. Bankverantwortliche wandten sich an die Polizei, da sie vermuteten, Yelena D. könnte entführt worden sein oder einem Unfall zum Opfer gefallen sein. Die Ermittlungen ergaben jedoch, dass Yelena D. das Geld veruntreut hatte.
Da die kasachischen Behörden Yelena D. nicht ausfindig machen konnten, vermuteten sie, dass sie ins Ausland geflohen war, und beantragten bei Interpol eine Red Notice.
Die kasachische Polizei fand die Spur von Yelena D. nach 15 Jahren in Antalya. Yelena D. hatte sich dort ein neues Leben aufgebaut. Umgehend wurde Kontakt mit den türkischen Behörden aufgenommen. Yelena D. wurde in Antalya festgenommen. Auf Ersuchen Kasachstans wurde Yelena D. abgeschoben, in ihrem Heimatland verhaftet und in ein Gefängnis überstellt.
Nachrichtenquelle: 12punto
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