Leichen verbrannt aufgefunden: Aussage des Täters im Mordfall an Vater und Sohn in Diyarbakır lässt das Blut in den Adern gefrieren!
Es stellte sich heraus, dass der Vater Remzi Sati und sein Sohn Muhammet Sati, deren Leichen in einem ausgebrannten Kleintransporter im zentralen Diyarbakır-Bezirk Sur gefunden wurden, wegen einer Geldforderung in Höhe von 200.000 Lira ermordet wurden.
Die Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Diyarbakır zu dem Fall, bei dem am 19. Mai die Leichen von Remzi Sati (49) und seinem Sohn Muhammet Sati (15) in einem verbrannten Kleintransporter im ländlichen Stadtteil Kuşburnu gefunden wurden, dauern an.
Im Rahmen der Ermittlungen wurden die Leichen von Vater und Sohn nach der Obduktion an das Institut für Rechtsmedizin in Istanbul überführt. Beweismittel, darunter 7 leere Patronenhülsen, die im und in einem Umkreis von 500 Metern um das Fahrzeug gefunden wurden, sowie ein verbranntes Telefon, Visitenkarten und eine Taschenlampe, wurden zur Untersuchung an das Kriminaltechnische Labor der Gendarmerie in Van geschickt.
Nachdem die eigens für die Aufklärung des Falls gebildete Gendarmerie-Ermittlungseinheit (JASAT) 735 Stunden Videomaterial vom Tag des Vorfalls ausgewertet und Beweise gesichert hatte, legte der Tatverdächtige Ali Mert İ. ein Geständnis ab.
HAT DEN KLEINTRANSPORTER VERBRANNT, UM BEWEISE ZU VERNICHTEN
Der im Zuge der Ermittlungen festgenommene Tatverdächtige Ali Mert İ. (25) gab in seiner Aussage an, dass er von Remzi Sati noch 200.000 Lira zu bekommen hatte und ihn deshalb am Tag des Vorfalls zu einem Gespräch an den Tatort bestellt habe.
Ali Mert İ. gestand, dass er Remzi Sati und dessen Sohn Muhammet Sati, die zum Treffpunkt gekommen waren, mit seiner eigenen Pistole erschossen und anschließend den Kleintransporter in Brand gesetzt habe, um die Beweise zu vernichten.
TATORTBEGEHUNG DURCHGEFÜHRT
Nach seinem Geständnis führten Teams des Gendarmerie-Bezirkskommandos, die JASAT und zwei Kommandotrupps der Sicherheitskräfte mit dem Tatverdächtigen Ali Mert İ. eine Tatortbegehung im Stadtteil Kuşburnu durch.
Auf Anweisung des Verdächtigen wurde die bei der Tat verwendete Pistole gefunden, die in einem Baum 150 Meter von seinem Haus entfernt versteckt war. Zudem wurden in der Wohnung des Verdächtigen Kölnisch Wasser, eine Benzinflasche, eine Taschenlampe und die Jacke, die er an jenem Tag getragen hatte, sichergestellt.
WAS WAR PASSIERT?
Im Rahmen der von der Generalstaatsanwaltschaft Diyarbakır nach dem Vorfall eingeleiteten Ermittlungen hatten Gendarmerie-Einheiten Mehmet D. (26), Mehmet K. (44), İshak K. (40), Ali Mert İ., Ali Ö. (32), Osman K. (44) und Ayhan İ. (58) festgenommen.
Von den dem Gericht vorgeführten Verdächtigen wurden Mehmet D., Mehmet K., İshak K. und Ali Mert İ. inhaftiert, während drei weitere Personen freigelassen wurden, zwei davon unter Auflagen.
Nachrichtenquelle: AA
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