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Neue Ära im Straßenverkehr: Rekordstrafen für Driften und gefährliches Fahren

Mit der Annahme von 6 Artikeln durch die Generalversammlung der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) wurden wichtige Änderungen am Straßenverkehrsgesetz vorgenommen. Die neue Regelung sieht Geldstrafen von bis zu 140.000 TL, den Entzug des Führerscheins und die Stilllegung von Fahrzeugen bei Driften und gefährlichem Fahren vor. Zudem wurden die Sanktionen für die Nutzung von E-Scootern auf Gehwegen, nicht genehmigte Rennen und verschiedene Verkehrsverstöße verschärft.

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Neue Ära im Straßenverkehr: Rekordstrafen für Driften und gefährliches Fahren

Die Generalversammlung der TBMM hat im Rahmen eines Gesetzesentwurfs zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes weitere 6 Artikel angenommen, die die Verkehrsstrafen erhöhen. Mit den neuen Regelungen werden bei zahlreichen Regelverstößen die Bußgelder angehoben, während gleichzeitig Maßnahmen wie der Entzug des Führerscheins und die Stilllegung von Fahrzeugen ausgeweitet wurden.

STRENGE SANKTIONEN FÜR DRIFTEN UND GEFÄHRLICHES FAHREN

Akrobatische und gefährliche Fahrmanöver, in der Öffentlichkeit als „Driften“ bekannt, wurden unter Strafe gestellt. Fahrer, die solche Manöver durchführen, müssen mit einem Bußgeld in Höhe von 140.000 TL rechnen. Zudem wird der Führerschein für 60 Tage eingezogen und das Fahrzeug für 60 Tage aus dem Verkehr gezogen. Nach Ablauf dieser Frist ist die Rückgabe des Führerscheins an eine psychotechnische Bewertung und die vollständige Zahlung der Strafe gebunden.

STRAFEN FÜR E-SCOOTER AUF GEHWEGEN

Mit der neuen Regelung ist auch die Nutzung von Fahrrädern, E-Scootern und Mofas auf für Fußgänger reservierten Flächen bußgeldbewehrt. Wer gegen diese Regel verstößt, muss ein Bußgeld von 5.000 TL zahlen. Für Unternehmen, die E-Scooter-Sharing-Dienste anbieten, wurde eine Genehmigungspflicht durch das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur eingeführt; wer ohne entsprechende Lizenz tätig ist, wird mit einer Strafe von 86.900 TL belegt.

2 JAHRE FÜHRERSCHEINENTZUG FÜR NICHT GENEHMIGTE RENNEN

Der Entwurf enthält zudem neue Sanktionen für nicht genehmigte Rennen und ähnliche riskante Fahrweisen. Personen, die solche Handlungen begehen, werden mit einem Bußgeld von 46.000 TL belegt, ihr Führerschein wird für 2 Jahre eingezogen und das Fahrzeug für 60 Tage aus dem Verkehr gezogen.

NEUE REGELUNGEN FÜR WEITERE VERKEHRSVERSTÖSSE

Zu den angenommenen Artikeln gehören weitere Bestimmungen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und der Kontrollen. Es sind verwaltungsrechtliche Sanktionen für vorschriftswidrige Fahrzeugbeladungen sowie für Fahrer vorgesehen, die sich nicht an die Verkehrsregeln halten.


Nachrichtenquelle: 12punto

Straßenverkehrsgesetz Verkehrsstrafen