An diesen Stränden ist die Ära des Rauchens vorbei: Verbot offiziell in Kraft
Neue Regelungen zum Tabakkonsum stehen auf der Tagesordnung. Der in Vorbereitung befindliche Gesetzesentwurf sieht eine Ausweitung des Rauchverbots auf Strände, Kinderspielplätze, Sportanlagen und viele weitere öffentliche Bereiche vor. Zudem ist eine Erhöhung der Bußgelder für Personen und Betriebe geplant, die sich nicht an die Regeln halten.
Mit Beginn der Sommersaison in der Türkei hat die Dichte an den Stränden, insbesondere an der Mittelmeer- und Ägäisküste, zugenommen. Die von einheimischen und ausländischen Touristen bevorzugten Küstenabschnitte leiden jedoch unter der Umweltverschmutzung durch zurückgelassene Zigarettenstummel.
IN EUROPA ERREICHEN DIE STRAFEN TAUSENDE EURO
In Spanien und Frankreich, die zu den Konkurrenten der Türkei im Tourismussektor zählen, ist das Rauchen an vielen Stränden bereits untersagt. Die dort verhängten Bußgelder beginnen bei 30 Euro und können bis zu 2.000 Euro betragen.
IN ANTALYA WURDE AN EINIGEN STRÄNDEN EIN VERBOT EINGEFÜHRT
Einer der ersten Schritte in Richtung eines Rauchverbots wurde in Antalya unternommen. Im Rahmen des Kampfes gegen Umweltverschmutzung und mit dem Ziel einer rauchfreien Umgebung wurde an einigen Stränden der Stadt der Tabakkonsum eingeschränkt.
In Antalya, das sich auf die Ausrichtung der COP31 im November vorbereitet, wurden die Bemühungen zur Vermeidung der durch Zigarettenstummel verursachten Verschmutzung intensiviert.
Im Rahmen der Regelung, die unter Berücksichtigung der Praktiken in Belgien, Frankreich und Spanien ausgearbeitet wurde, wurde das Rauchen in Lara, Belek, Çamyuva und im Beach Park untersagt.
NEUER GESETZESENTWURF KOMMT INS PARLAMENT
Die Vorbereitungen für den Gesetzesentwurf der AKP zur Ausweitung der bestehenden Verbote für Zigaretten, Wasserpfeifen und andere Tabakprodukte stehen kurz vor dem Abschluss. Es wird erwartet, dass der Entwurf in Kürze dem Präsidium der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) vorgelegt wird.
Dem Entwurf zufolge wird das Rauchen in den Außenbereichen von Gastronomiebetrieben nicht mehr gestattet sein. In den für Raucher ausgewiesenen Bereichen dürfen zudem keine Speisen und Getränke serviert werden.
Darüber hinaus sollen öffentliche Bereiche wie Gotteshäuser, Bildungseinrichtungen, Universitäten, Gesundheitseinrichtungen, Kinderspielplätze, Sportanlagen und Strände in das Rauchverbot einbezogen werden.
Auch für bestimmte nicht-öffentliche Außenbereiche sind neue Einschränkungen des Tabakkonsums geplant.
BUßGELDER WERDEN ERHÖHT
Es ist vorgesehen, die Sanktionen für Personen und Betriebe, die gegen das Verbot verstoßen, zu verschärfen.
Gemäß der Regelung sollen die Bußgelder bei 5.000 Lira beginnen und bis zu 10 Millionen Lira reichen können; in einigen Fällen ist sogar der Entzug der Betriebserlaubnis als Sanktion geplant.
Das derzeit für das Rauchen in verbotenen Zonen geltende Bußgeld in Höhe von 1.764 Lira soll ebenfalls auf 5.000 Lira angehoben werden.
Nachrichtenquelle: 12punto
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