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Anstieg der landwirtschaftlichen Kosten hält an

Im April verzeichnete der Erzeugerpreisindex für landwirtschaftliche Betriebsmittel (Tarım-GFE) einen Anstieg von 30,12 Prozent auf Jahresbasis und 2,03 Prozent auf Monatsbasis.

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Anstieg der landwirtschaftlichen Kosten hält an

Das Türkische Statistikinstitut (TÜİK) hat die Daten zum Erzeugerpreisindex für landwirtschaftliche Betriebsmittel (Tarım-GFE) für den Monat April veröffentlicht. Diesen Daten zufolge stieg der Index im Vergleich zum Vormonat um 2,03 Prozent, gegenüber Dezember des Vorjahres um 12,56 Prozent, im Vergleich zum Vorjahresmonat um 30,12 Prozent und im Durchschnitt der letzten 12 Monate um 34,54 Prozent.

Nachdem der Tarım-GFE im Mai 2024 einen Anstieg von 53,08 Prozent verzeichnet hatte, wies er bis Februar 2025 einen rückläufigen Trend auf. Seit März ist jedoch wieder ein Anstieg zu verzeichnen, der sich auch im April fortsetzte.

Bei der Betrachtung der Hauptgruppen stieg der Index für in der Landwirtschaft verwendete Waren und Dienstleistungen im Vergleich zum Vormonat um 2,13 Prozent, während der Index für Waren und Dienstleistungen, die zur landwirtschaftlichen Investition beitragen, um 1,45 Prozent zunahm. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres wurden in diesen Indizes Anstiege von 29,65 Prozent bzw. 32,98 Prozent verzeichnet.

VERÄNDERUNGEN IN DEN UNTERGRUPPEN

Auf Jahresbasis zeigten 5 Untergruppen eine geringere und 6 Untergruppen eine höhere Veränderung als der Tarım-GFE. Die Untergruppen mit dem geringsten jährlichen Anstieg im April waren Energie und Schmierstoffe mit 17,2 Prozent sowie landwirtschaftliche Pflanzenschutzmittel mit 18,19 Prozent. Die höchsten Anstiege wurden bei den Veterinärkosten mit 56,94 Prozent und bei sonstigen Waren und Dienstleistungen mit 42,14 Prozent beobachtet.

Auf Monatsbasis blieb eine Untergruppe unverändert, während 8 Untergruppen eine geringere und 2 Untergruppen eine höhere Veränderung aufwiesen. Die Untergruppe, die im April im Vergleich zum Vormonat keine Veränderung zeigte, war Saatgut und Pflanzmaterial. In diesem Zeitraum wurden die geringsten Anstiege bei den sonstigen Waren und Dienstleistungen mit 0,3 Prozent und bei den Veterinärkosten mit 0,71 Prozent registriert. Demgegenüber wurden die höchsten monatlichen Anstiege bei Tierfutter mit 3,61 Prozent und bei Maschinenwartungskosten mit 3,59 Prozent berechnet.


Nachrichtenquelle: 12punto