Extreme Hitze und Dürre treffen Sonnenblumenernte
Şafak Kırbiç, Vorstandsvorsitzender der Trakya Birlik, erklärte, dass die Sonnenblumenernte kurz vor dem Abschluss stehe und sagte: „Es gibt einen Rückgang sowohl beim Ertrag als auch bei der Qualität in der Region.“
In Thrakien, wo ein bedeutender Teil des Bedarfs an Sonnenblumenöl für das ganze Land gedeckt wird, nähert sich die Erntezeit ihrem Ende. Şafak Kırbiç, Vorstandsvorsitzender der Trakya Birlik, erklärte, dass die diesjährige Dürre alle Regionen in Thrakien betroffen habe, und wies darauf hin, dass es noch Felder gebe, die nicht abgeerntet wurden.
Kırbiç berichtete, dass die Sonnenblumenernte in Thrakien weitgehend abgeschlossen sei, und wies darauf hin, dass ungünstige Wetterbedingungen die Pflanzenproduktion im ganzen Land beeinträchtigt hätten.
Kırbiç erklärte, dass es aufgrund der diesjährigen Dürre zu einem Rückgang der Sonnenblumenproduktion gekommen sei: „Die Ernte ist zu etwa 90 bis 95 Prozent abgeschlossen. In der Region Edirne gibt es noch einige späte Anbauflächen, die in den nächsten Tagen ebenfalls abgeerntet sein werden.

Im vergangenen Jahr gab es eine Rekordproduktion, aber da das Einkommen der Erzeuger leicht gesunken war, schrumpften die Anbauflächen, insbesondere in Zentralanatolien und einigen anderen Regionen. Sowohl aufgrund dieses Effekts als auch wegen der Dürre kam es zu einem deutlichen Rückgang“, sagte er.
Kırbiç betonte, dass die Bedeutung von Wasser für die landwirtschaftliche Produktion in Dürrejahren deutlicher werde, und wies darauf hin, dass man die trockenste Periode der letzten Jahre erlebe.

„AUCH DER ÖLGEHALT IST GESUNKEN“
Kırbiç erklärte, dass in ganz Thrakien die Dürre überall spürbar sei, aber 3-4 Bezirke in Tekirdağ besonders stark betroffen seien: „An manchen Orten blieben Felder ungemäht. Aufgrund der extremen Hitze ist auch der Ölgehalt gesunken.
In den ersten Tagen der Ernte war der Ölgehalt schlecht, später gab es einen Anstieg um einige Prozentpunkte. Ich hoffe, dass wir in den kommenden Jahren keine solche Dürre mehr erleben. Obwohl die Aussaatzeit bereits begonnen hat, erleben wir immer noch trockene Tage.
In Thrakien gab es Niederschläge, aber in Edirne hat es noch nicht geregnet. Wenn wir hoffentlich Niederschläge bekommen, können unsere Erzeuger eine gesunde Weizenaussaat durchführen“, erklärte er.
Nachrichtenquelle: İHA
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