Erneut aufflammende Flammen in Karabük: Waldarbeiter in letzter Sekunde gerettet
Das am 5. August in Karabük unter Kontrolle gebrachte Feuer ist gestern erneut ausgebrochen. Während das Dorf Yeşilköy evakuiert wurde, konnten Waldarbeiter und Freiwillige in letzter Sekunde aus den Flammen gerettet werden.
In Karabük ist erneut ein Waldbrand ausgebrochen. Das am 5. August unter Kontrolle gebrachte Feuer flammte gestern wieder auf, woraufhin die Einsatzkräfte schnell reagierten. Der Brand begann gegen 14.00 Uhr in einem Waldgebiet nahe dem Dorf Arıcak, das zum Stadtzentrum gehört. Nach der Meldung durch Dorfbewohner wurden umgehend Teams der regionalen Forstbehörde in das Gebiet entsandt.
ERKLÄRUNG DES GOUVERNEURAMTS: EINSATZ MIT 121 FAHRZEUGEN UND 6 HUBSCHRAUBERN
Das Gouverneursamt von Karabük gab Einzelheiten zum Einsatz bekannt. In der Erklärung hieß es: "Nachdem gegen 14.00 Uhr gegenüber der Melise-Straße im Stadtteil Soğuksu, im Bereich des Dorfes Arıcak, Rauch in einem Waldgebiet gesichtet wurde, sind die Teams sofort aktiv geworden." Für die Löscharbeiten wurden insgesamt 121 Fahrzeuge, 6 Hubschrauber, 1 Flugzeug und 511 Einsatzkräfte in das Gebiet geschickt.
DORF YEŞİLKÖY VORSORGLICH EVAKUIERT
Da sich das Feuer schnell ausbreitete, wurde für das zum Zentrum gehörende Dorf Yeşilköy eine Evakuierung angeordnet. Die Bewohner des 80 Haushalte umfassenden Dorfes wurden von Gendarmerieeinheiten in Sicherheit gebracht. Das Dorf Yeşilköy liegt an der Fernstraße Karabük-Zonguldak; die Dorfbewohner, die das von den Flammen bedrohte Gebiet fluchtartig verließen, wurden in sichere Zonen geleitet.
MASSNAHMEN GEGEN EIN ÜBERGREIFEN AUF WOHNGEBIETE ERGRIFFEN
Die Behörden trafen zudem Vorsichtsmaßnahmen in den umliegenden Risikogebieten, um ein Übergreifen des Feuers auf Wohngebiete zu verhindern. Die Löscharbeiten werden nach Einbruch der Dunkelheit vom Boden aus fortgesetzt.
BEWOHNER BEOBACHTETEN DAS FEUER MIT CAMPINGSTÜHLEN
Während die Flammen die Nacht erhellten, wurde beobachtet, dass einige Bürger sich mit Campingstühlen hinsetzten und bei Tee das Feuer beobachteten. Die Behörden reagierten empört auf dieses Verhalten und warnten die Bürger davor, sich dem Brandgebiet zu nähern und die Löscharbeiten zu behindern.
WALDARBEITER GERIETEN ZWISCHEN DIE FLAMMEN UND WURDEN IN LETZTER SEKUNDE GERETTET
Die Waldarbeiter, die im Brandgebiet im Einsatz waren, gerieten in große Gefahr. Gürhan Altınok, ein Mitarbeiter der Forstverwaltung Ulus, erlebte einen Moment großer Panik, als er während der Evakuierung durch die Gendarmerie glaubte, seine Kollegen seien zurückgeblieben. Die Einsatzkräfte konnten die Waldarbeiter jedoch in letzter Sekunde aus den Flammen befreien und in Sicherheit bringen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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