Prof. Dr. Ercan warnt vor 'Mord' in 3 Provinzen: 'Es wird neue Massaker geben'
Prof. Dr. Övgün Ahmet Ercan teilte seine Beobachtungen aus Kahramanmaraş mit, wohin er anlässlich der Erdbeben vom 6. Februar mit Zentrum in Kahramanmaraş gereist war. Ercan sprach Warnungen für 3 Provinzen aus.
Prof. Dr. Övgün Ahmet Ercan äußerte sich warnend zu den Erdbeben vom 6. Februar mit Zentrum in Kahramanmaraş.
In einem Beitrag auf X teilte Ercan Folgendes mit:
"MAN KANN NICHT GEGEN DIE NATUR HANDELN"
"Gestern war ich in Kahramanmaraş; die Stadt wurde im Schoß des Ahir-Gebirges, an dessen Hängen, an einem Ort namens Bağlar errichtet. In den Straßen Alpaslan Türkeş, Trabzon und Azerbaycan stehen auf festem Untergrund solide Gebäude mit 8-10 Stockwerken noch immer aufrecht.
Schlecht gebaute Häuser sind eingestürzt. Das ist ein Massaker (Mord)! Welche anderen anatolischen Städte sind wohl ähnlich?
Die Ebene von Kahramanmaraş ist fruchtbares, bewässertes Ackerland. Genau wie Gaziantep und Adıyaman. Die gesamte Bebauung hier muss entfernt werden. Sonst wird es neue Massaker geben.
In Kahramanmaraş ist das Unheil bereits geschehen. Es gibt keinen Ort mehr, der brechen könnte. Es kann zu kleineren, nicht zerstörerischen Erdbeben oder Beben kommen. Ich erwarte jedoch kein zerstörerisches Erdbeben mehr.
In den neuen Siedlungen am Ahir-Gebirge in Kahramanmaraş gibt es keine Zerstörung. Siedelt euch auf den Hügeln und Bergen an, ernährt euch von den landwirtschaftlichen Flächen. Man kann nicht gegen die Natur handeln.
"WENN EIN ERDBEBEN PASSIERT, SOFORT..."
Adıyaman; es liegt auf dem Bitlis-Sutur-Gürtel, am nordwestlichen Rand des Arabischen Schildes, an der Grenze zwischen den eurasischen und anatolischen Kontinenten, direkt südlich der Ostanatolischen Verwerfung und auf der Adıyaman-Verwerfung. Die Spannung in dieser Region hat sich jedoch entladen. Ich erwarte kein großes Erdbeben mehr.
In Kahramanmaraş baut die TOKİ 10 Tausend solide Häuser am Ahir-Gebirge. Die Menschen sollten den TOKİ-Häusern vertrauen. Die Standortwahl ist korrekt, die Gebäude sind solide, zudem ist der Erwerb kostengünstig. Bisher wurde noch nichts übergeben.
Die Erdbebenopfer leben in Containerunterkünften. Das Leben ist zur Normalität zurückgekehrt. Die Zeit lässt die Schmerzen von Tag zu Tag mehr vergessen.
DAS ERDBEBEN IN ELF PROVINZEN ist weder das erste noch das letzte Erdbeben. Wir sollten endlich lernen, dass bei einem Erdbeben an irgendeinem Ort in der Türkei sofort der Ausnahmezustand ausgerufen werden muss; lokale Sicherheitskräfte, Gendarmerie, Richter und Staatsanwälte müssen sofort eingreifen, um die Sicherheit von Leben und Eigentum der Bevölkerung zu gewährleisten."
Nachrichtenquelle: 12punto
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