10-jähriges Mädchen ertrinkt wegen 'Rückständigkeit': Verantwortliche erhalten 44.000 TL Geldstrafe
Ein 10-jähriges Mädchen ist in Russland in einem Schwimmbad ertrunken, das für Frauen reserviert war und in dem männliche Rettungsschwimmer nicht zugelassen waren.
12punto AUSLANDSREDAKTION
In der russischen Teilrepublik Dagestan ist ein 10-jähriges Mädchen, dessen Name nicht genannt wurde, in einem Schwimmbad ertrunken, in dem männliche Rettungsschwimmer während der Nutzung durch Frauen nicht arbeiten durften. Die Betreiber des Schwimmbads wurden zu einer Geldstrafe von 130.000 Rubel (etwa 44.000 TL) verurteilt.
Das 10-jährige Mädchen verlor in einem öffentlichen Schwimmbad ihr Leben, in dem männlichen Rettungsschwimmern der Zutritt untersagt war, sobald sich Frauen darin aufhielten. Der Vorfall ereignete sich in der russischen Region Dagestan. Nach dem Vorfall kamen die Betreiber des Schwimmbads, die das Verbot für männliche Rettungsschwimmer erlassen hatten, mit der Zahlung von 130.000 Rubel, was 44.000 TL entspricht, davon.
Das Mädchen, dessen Name nicht öffentlich gemacht wurde, kämpfte etwa 5 Minuten lang um ihr Überleben, bevor sie von ihrem Vater aus dem Becken gezogen wurde. Der Vater, der sich im Bereich für Männer aufhielt, sprang in das Becken, als er hörte, dass seine Tochter ertrank, und versuchte, das Kind zu retten.
Wie die Zeitung The Mirror berichtet, war die Mutter des Mädchens zum Zeitpunkt des Ertrinkens ebenfalls anwesend. Der Vater, der die Schreie seiner Frau hörte und zum Becken eilte, zog seine Tochter aus dem Wasser, während Umstehende das Geschehen beobachteten.
Es wurde bekannt, dass das Mädchen vor dem Ertrinken 5 Minuten lang an der Wasseroberfläche um ihr Überleben gekämpft hatte. Obwohl das Mädchen Minuten nach Beginn des Ertrinkens aus dem Becken geholt wurde, verlor sie den Kampf um ihr Leben.

Die Region Dagestan, in der das Mädchen ums Leben kam: Dylym
GERICHTSENTSCHEIDUNG ZUR 'DAGISTANISCHEN MENTALITÄT'
Da zum Zeitpunkt des Vorfalls keine weiblichen Rettungsschwimmer anwesend waren und männlichen Rettungsschwimmern der Zutritt zum von Frauen genutzten Beckenbereich untersagt war, konnte dem Mädchen 5 Minuten lang niemand zu Hilfe kommen.
Das Bezirksgericht Kasbekowski in Dagestan befand den Besitzer des Schwimmbads, Musa Patakhov, für schuldig und erklärte: 'Es ist zwingend erforderlich, dass sich ständig Rettungsschwimmer im Schwimmbadbereich aufhalten.'
Dennoch fügte das Gericht dem Urteil die Anmerkung hinzu: 'In Anbetracht der dagestanischen Mentalität sind in Schwimmbädern, in denen sich weibliche Besucher aufhalten, keine Schwimmlehrer anwesend', und verhängte gegen Patakhov eine Geldstrafe von 130.000 Rubel (44.000 TL).
Nachrichtenquelle: 12punto
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