Alarm wegen irregulärer Migration in Spanien: Sie kommen in Scharen!
Auf den Kanarischen Inseln im Südwesten Spaniens sind in der vergangenen Woche mehr als 1500 irreguläre Migranten in verschiedenen Gruppen eingetroffen. Die Regionalregierung der Kanarischen Inseln erwartet von der Zentralregierung und der Europäischen Union konkrete Maßnahmen und eine Aufstockung der Hilfen.
Auf den Kanarischen Inseln im Südwesten Spaniens kommt es zu einem Migrantenansturm.
Wie die Regionalregierung der Kanarischen Inseln und zivile Hilfsorganisationen gegenüber der Presse erklärten, seien allein am 8. Juni mit 12 Booten rund 600 irreguläre Migranten angekommen.
In der Erklärung wurde mitgeteilt, dass die irregulären Migranten, die von den Küsten Mauretaniens oder Senegals im Westen Nordafrikas aufgebrochen seien, die Gewässer vor Lanzarote, Fuerteventura, El Hierro und Gran Canaria erreicht hätten und mit Unterstützung der Küstenwache an Land gebracht worden seien.
Die zivilen Hilfsorganisationen betonten, dass die Zahl der in der vergangenen Woche in der Region eingetroffenen irregulären Migranten bei über 1500 liege. Gegenüber der spanischen Presse erklärten sie, dass sie die ganze Woche ohne Unterbrechung hätten arbeiten müssen, um den Migranten, unter denen sich auch Frauen und Kinder befänden, zu helfen, und dass sie aufgrund von Personalmangel nicht ausreichend Hilfe leisten könnten.
Die Teams gaben bekannt, dass zwei Migranten in schlechtem gesundheitlichen Zustand sowie eine schwangere Frau ins Krankenhaus eingeliefert wurden.
Am 6. Juni waren auf den Kanarischen Inseln insgesamt 516 irreguläre Migranten mit vier Booten angekommen; dabei wurde die Leiche einer Person gefunden. Zudem wurde berichtet, dass mindestens 10 Migranten, die während der Überfahrt aufgrund von Hunger, Durst oder anderen Gründen ums Leben gekommen waren, von den anderen Personen an Bord ins Meer geworfen wurden.
Die Regionalregierung der Kanarischen Inseln fordert seit einigen Jahren von der Zentralregierung und der Europäischen Union konkrete Maßnahmen und eine Aufstockung der Hilfen angesichts des zunehmenden Zustroms irregulärer Migranten.
Die Behörden geben an, dass die Zahl der irregulären Migranten, die seit Anfang 2024 auf den Kanarischen Inseln angekommen sind, die Marke von 18.000 überschritten hat.
Nachrichtenquelle: AA
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