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Attentat auf Präsidentschaftskandidaten in Kolumbien! Alter des Angreifers schockiert

Der Senatör Miguel Uribe Turbay, einer der führenden Präsidentschaftskandidaten der rechten Partei für die allgemeinen Wahlen 2026 in Kolumbien, wurde bei einem bewaffneten Angriff schwer verletzt. Es wurde bekannt, dass der Angreifer ein 15-jähriger Jugendlicher ist, der bereits festgenommen wurde.

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Attentat auf Präsidentschaftskandidaten in Kolumbien! Alter des Angreifers schockiert

Der Präsidentschaftskandidat und Senatör Miguel Uribe (39) wurde während einer Rede bei einem Treffen mit Bürgern im Stadtteil Modelia im Westen der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá Ziel eines bewaffneten Angriffs.

Nach dem Vorfall wurde Uribe von Parteikollegen in ein privates Gesundheitszentrum gebracht. Es wurde bekannt gegeben, dass er von sechs Kugeln getroffen wurde und sich in einem ernsten Gesundheitszustand befindet.

ANGREIFER IST 15 JAHRE ALT

Berichten kolumbianischer Medien zufolge wurde ein 15-jähriger Jugendlicher, der den Angriff verübt haben soll, verletzt festgenommen und wird derzeit in einer Klinik behandelt.

Der Bürgermeister von Bogotá, Carlos Fernando Galan, erklärte zu dem Angriff: „Senatör Miguel Uribe wurde nach einem Attentat am Nachmittag in Fontibon notfallmedizinisch versorgt. Der Schütze wurde gefasst. Alle Krankenhäuser in Bogotá sind für den Fall einer möglichen Verlegung in Alarmbereitschaft.“

Auch die kolumbianische Regierung bezog eine klare Haltung gegen den Angriff. In einer offiziellen Erklärung hieß es: „Wir verurteilen den Angriff auf Miguel Uribe Turbay entschieden und unmissverständlich. Dies ist nicht nur ein Angriff auf die körperliche Unversehrtheit eines Senators, sondern auch ein Akt, der auf die Demokratie und die Meinungsfreiheit abzielt. Wir lehnen jede Form von Gewalt ab.“

SCHARFE REAKTION VON PRÄSIDENT PETRO

Auch Staatspräsident Gustavo Petro reagierte nach dem Vorfall scharf in den sozialen Medien. Mit der Botschaft „Respektiert das Leben, das ist die rote Linie. Kolumbien darf seine eigenen Kinder nicht töten. Denn sie sind auch unsere Kinder“, richtete er einen Appell an alle Teile der Gesellschaft.

Außenministerin Laura Sarabia verurteilte den Angriff auf Uribe mit folgenden Worten: "Gewalt kann niemals ein Weg sein. Ich verurteile den Angriff auf Miguel Uribe aufs Schärfste. Ich wünsche ihm von Herzen, dass es ihm gut geht und er die Gefahr überstanden hat. In einem Land, das versucht, eine friedliche Gesellschaft aufzubauen, gibt es keine Rechtfertigung für Gewalt."

Verteidigungsminister Pedro Sanchez Suarez kündigte zudem eine Belohnung in Höhe von 700.000 Dollar für Informationen an, die zur Ergreifung der Täter führen.

REAKTION DER PARTEI DEMOKRATISCHES ZENTRUM

Die vom ehemaligen Präsidenten Alvaro Uribe gegründete Partei Demokratisches Zentrum (Centro Democrático) erklärte nach dem Vorfall: "Dieser Angriff hat nicht nur das Leben eines politischen Führers gefährdet, sondern stellt auch eine klare Bedrohung für die Demokratie und die Freiheiten in Kolumbien dar. Wir verurteilen dies aufs Schärfste."

PETRO SAGT AUSLANDSREISE AB

Präsident Petro sagte nach dem Attentatsversuch seine Teilnahme am UN-Ozeangipfel in Frankreich ab. In einer Erklärung des präsidialen Pressebüros hieß es: "Die Reise wurde abgesagt, um sicherzustellen, dass alle notwendigen institutionellen Maßnahmen vorrangig ergriffen werden, um die Sicherheit zu gewährleisten, die Ereignisse aufzuklären und das Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit zu stärken."

In derselben Erklärung hieß es weiter: "Die Schwere der Ereignisse und das Engagement der nationalen Regierung für die Verteidigung der institutionellen Struktur sowie für den Schutz aller demokratischen Akteure im Land erfordern die sofortige Anwesenheit des Staatsoberhauptes und seines Regierungsteams auf nationalem Boden."

SICHERHEITSMASSNAHMEN VERSCHÄRFT

Nach dem Angriff aktivierte die kolumbianische Regierung den „Notfallplan“ (Plan de Choque). Bei Treffen unter der Leitung der Nationalen Schutzeinheit (UNP) und des Innenministeriums wird erwartet, dass Entscheidungen zur Anhebung der Sicherheitsprotokolle für Präsidentschaftskandidaten auf das höchste Niveau getroffen werden.

UNTERSTÜTZUNGSBOTSCHAFTEN VON EHEMALIGEN FÜHRUNGSKRÄFTEN

Der Gründer der Partei Demokratisches Zentrum und ehemalige Präsident Alvaro Uribe äußerte sich nach dem Angriff emotional: „Sie haben die Hoffnung des Vaterlandes angegriffen, einen wunderbaren Ehemann, Vater, Sohn, Bruder und einen großartigen Kollegen. Wir beten zu Gott für Miguels Genesung. Wir vertrauen den Ärzten, den Streitkräften und der Justiz.“

Der ehemalige Präsident Ivan Duque betonte in seinem Beitrag: „Wir verurteilen diese feige Tat und fordern die Behörden auf, eine schnelle Untersuchung einzuleiten, um die Verantwortlichen zu finden. Gewalt hat in unserer Demokratie keinen Platz“, und unterstrich damit, dass der Prozess sorgfältig geführt werden müsse.

Auch die früheren Staatspräsidenten Juan Manuel Santos, Andres Pastrana und Ernesto Samper reagierten in sozialen Medien scharf auf den Angriff und drückten ihre „entschiedene“ Verurteilung aus.

Kolumbianische Medien berichteten, dass der Gesundheitszustand des in Behandlung befindlichen Miguel Uribe weiterhin als „kritisch“ eingestuft wird.


Nachrichtenquelle: AA