Aufruf an iranische Fußballerinnen, die nach Australien geflohen sind: 'Kehrt nach Hause zurück'
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei, forderte die Spielerinnen der iranischen Frauen-Fußballnationalmannschaft, die in Australien Asyl beantragt haben, zur Rückkehr in ihr Land auf. Gleichzeitig bezeichnete er den Aufruf von US-Präsident Donald Trump an die Sportlerinnen als „Anmaßung und Heuchelei“.
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei, hat die Spielerinnen der iranischen Frauen-Fußballnationalmannschaft, die in Australien Asyl beantragt haben, dazu aufgerufen, in ihr Land zurückzukehren. In einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto reagierte Baghaei auch auf den Asylaufruf von US-Präsident Donald Trump an die fünf Spielerinnen und erklärte: „Sie haben bei dem Tomahawk-Angriff in der Stadt Minab mehr als 165 unschuldige iranische Schülerinnen massakriert, und jetzt wollen sie unsere Sportlerinnen unter dem Vorwand, sie zu retten, als Geiseln nehmen? Diese Anmaßung und Heuchelei sind wirklich unfassbar.“
Baghaei wandte sich zudem direkt an die iranische Frauen-Fußballnationalmannschaft und sagte: „Macht euch keine Sorgen, der Iran erwartet euch mit offenen Armen. Kehrt nach Hause zurück.“
Die Asylkrise der iranischen Fußballerinnen
Die Spielerinnen der iranischen Frauen-Fußballnationalmannschaft waren im iranischen Staatsfernsehen als „Verräterinnen“ bezeichnet worden, weil sie vor dem Spiel gegen Südkorea am 2. März die Nationalhymne nicht mitgesungen hatten. Drei Tage später, vor dem zweiten Spiel gegen Australien, hatte die Mannschaft die Nationalhymne gesungen und salutiert. Das iranische Team schied zuletzt nach einer 0:2-Niederlage gegen die Philippinen aus dem Turnier aus.
Nach Diskussionen darüber, dass einige Fußballerinnen bei einer Rückkehr in den Iran möglicherweise misshandelt werden könnten, gab es Appelle an die Regierung, den Spielerinnen den Verbleib in Australien zu ermöglichen. Die australische Presse berichtete, dass sich fünf Spielerinnen der iranischen Frauen-Fußballnationalmannschaft von der Delegation getrennt hätten, unter den Schutz der australischen Bundespolizei gestellt wurden und die Regierung um Hilfe gebeten hätten.
US-Präsident Donald Trump erklärte in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto, er habe ein Telefonat mit dem australischen Premierminister Anthony Albanese geführt und dabei die Sicherheit der iranischen Fußballerinnen erörtert. Trump teilte mit, dass die notwendigen Verfahren eingeleitet worden seien, damit einige Spielerinnen in Australien bleiben könnten, und dass den fünf Sportlerinnen Asyl gewährt und Visa ausgestellt worden seien. Er merkte jedoch an, dass einige Fußballerinnen aufgrund von Sorgen um die Sicherheit ihrer Familien eine Rückkehr in den Iran bevorzugt hätten.
Nachrichtenquelle: 12punto
Meistgelesen
Huthis greifen saudischen Tanker an
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
4 Drohnen in der Nähe des US-Generalkonsulats in Erbil abgeschossen
Berühmter Regisseur Ezel Akay und sein Bruder festgenommen
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Operation 'Papier mit Zauber und Flüchen': Hodscha, meine Frau hat die Scheidung eingereicht
Er nannte die Kommunen, die zur 'Neuen Partei' wechseln werden, und ein Detail zu Istanbul erregte Aufmerksamkeit
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Kritische Unterscheidung bei der Behauptung zum auswärtigen Essen
CHP reagiert mit Massen-SMS auf Özels neue Parteientscheidung