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'Ausmaße, wie sie die Landesgeschichte noch nicht gesehen hat': Brasilien steht vor einer Katastrophe

Während in einigen Flüssen des Amazonasbeckens die niedrigsten Wasserstände seit Langem gemessen werden, erklärten die Behörden, dass das Land eine Dürre von bisher ungekanntem Ausmaß erlebe.

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'Ausmaße, wie sie die Landesgeschichte noch nicht gesehen hat': Brasilien steht vor einer Katastrophe

Brasilien kämpft mit der schwersten Dürre der letzten 70 Jahre. Behörden berichten, dass Waldbrände Siedlungen und landwirtschaftliche Flächen zerstören, während gleichzeitig die Luftqualität drastisch gesunken ist.

Die Behörden, die darauf hinweisen, dass das Land die schwerste Dürre der letzten 70 Jahre erlebt, gaben an, dass etwa 59 Prozent des brasilianischen Staatsgebiets von der Trockenheit betroffen sind. Sie wiesen darauf hin, dass die von der Dürre betroffenen Gebiete etwa der Hälfte der Fläche der USA entsprechen.

Die Behörden teilten mit, dass die Wasserstände in einigen Flüssen des Amazonasbeckens auf den niedrigsten Stand seit Langem gesunken seien. Zudem zerstörten die landesweiten Waldbrände geschützte Gebiete, und die weit verbreiteten Rauchwolken hätten zu einer massiven Verschlechterung der Luftqualität geführt.

Ana Paula Cunha, Mitarbeiterin des Nationalen Zentrums für die Überwachung und Frühwarnung von Naturkatastrophen, sagte: 'Zum ersten Mal erstreckt sich eine Dürre vom Norden bis in den Südosten des Landes. Dies ist die intensivste und am weitesten verbreitete Dürre in der Geschichte des Landes.'

Die Leiterin des Nationalparks Chapada dos Veadeiros, Nayara Stacheski, berichtete ebenfalls, dass die diesjährige Trockenzeit viel früher begonnen habe als in den Vorjahren und die Regenzeit zwar intensiv, aber nur von kurzer Dauer gewesen sei.

Stacheski erklärte: 'Die Winde sind stark, die Luftfeuchtigkeit ist sehr niedrig und es ist extrem heiß. All das verschlimmert die Waldbrände noch weiter.'


Nachrichtenquelle: AA

Brasilien Waldbrände Dürre