Belgiens Außenministerin Hadja Lahbib: 'Jeden Tag werden im Gazastreifen mindestens 15 Frauen Opfer sexueller Gewalt'
Die belgische Außenministerin Hadja Lahbib nahm als Gast an einem Panel zum Thema „Globale Bedrohungen“ teil, das vom Königlichen Institut für Internationale Beziehungen Egmont in der belgischen Hauptstadt Brüssel organisiert wurde. In ihrer Rede auf dem Panel wies Lahbib auf die Lage der Frauen im Gazastreifen hin und erklärte: „Jeden Tag werden im Gazastreifen mindestens 15 Frauen Opfer sexueller Gewalt.“
Die belgische Außenministerin Hadja Lahbib erklärte, dass Frauen im Gazastreifen durch den Krieg zu Opfern werden, und sagte: „Jeden Tag werden im Gazastreifen mindestens 15 Frauen Opfer sexueller Gewalt.“
Die belgische Außenministerin Hadja Lahbib nahm als Gast an einem Panel zum Thema „Globale Bedrohungen“ teil, das vom Königlichen Institut für Internationale Beziehungen Egmont in der belgischen Hauptstadt Brüssel organisiert wurde.
Ministerin Lahbib betonte in ihrer Eröffnungsrede auf dem Panel, dass Frauen und Kinder weltweit am stärksten von Konflikten betroffen seien und unter diesen litten.
Lahbib sagte in ihrer Rede: „Konflikte wirken sich sehr negativ auf Frauen und schutzbedürftige Gruppen aus. Besonders an Orten wie dem Gazastreifen und der Ukraine leben sie unter sehr schlechten Bedingungen. Weltweit wurden 70 Prozent der Kinder und Frauen zu Opfern.“
Die belgische Außenministerin wies darauf hin, dass sexuelle Gewalt im Gazastreifen wie eine Epidemie grassiere, und betonte mit Blick auf die Lage in dem Gebiet, in dem die Konflikte zuletzt intensiviert wurden: „Jeden Tag werden im Gazastreifen mindestens 15 Frauen Opfer sexueller Gewalt.“
„WIR FORDERN EINEN WAFFENSTILLSTAND“
Die belgische Außenministerin Lahbib machte nach dem Panel in einer Erklärung gegenüber der Nachrichtenagentur İHA erneut auf die Situation der Frauen im Gazastreifen aufmerksam.
Lahbib erklärte: „Wir wissen, dass Frauen in allen Konflikten die ersten Opfer sind. Das aktuellste Beispiel hierfür ist der Gazastreifen. Der Krieg trifft die Zivilbevölkerung, die Menschen werden zu Flüchtlingen. Aus diesem Grund fordern wir einen Waffenstillstand. Wir fordern einen bedingungslosen Zugang für humanitäre Hilfe und die Freilassung der Geiseln.“
Mit Nachdruck auf die sich verschlechternde Lage im Gazastreifen fügte Ministerin Lahbib hinzu: „Darüber hinaus haben wir beschlossen, gemeinsam mit Jordanien humanitäre Hilfe zu leisten, um Wasser, Lebensmittel und medizinische Versorgung aus der Luft zu liefern.“
Nachrichtenquelle: İHA
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