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Berlin-Effekt! Griechische Zeitung beleuchtet Hintergründe des Treffens zwischen Erdoğan und Mitsotakis

Ronald Meinardus, leitender Forscher bei der Griechischen Stiftung für Europa- und Außenpolitik (ELIAMEP), verfasste für eine griechische Zeitung einen Kommentar zum Treffen zwischen Erdoğan und Mitsotakis. Meinardus kommentierte das Treffen mit den Worten: „Wichtige Themen werden nicht angesprochen, aber hinter den Kulissen werden Vorbereitungen für einen späteren Prozess getroffen.“

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Berlin-Effekt! Griechische Zeitung beleuchtet Hintergründe des Treffens zwischen Erdoğan und Mitsotakis

Das Treffen zwischen Erdoğan und Mitsotakis fand in der griechischen Presse breite Beachtung.

In einer Analyse einer griechischen Zeitung wurde geschrieben, dass Erdoğans Besuch in Griechenland am gestrigen Tag einen Wendepunkt in den Beziehungen zwischen Ankara und Athen darstelle und dass die USA sowie Deutschland hinter der Verbesserung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern stünden.

Die Zeitung kommentierte das Treffen mit den Worten: „Wichtige Themen werden nicht angesprochen, aber hinter den Kulissen werden Vorbereitungen für einen späteren Prozess getroffen.“

BERLIN-EFFEKT

Laut einem Bericht von BirGün und der Analyse von Ronald Meinardus, leitender Forscher bei der Griechischen Stiftung für Europa- und Außenpolitik, fungierte die Berliner Regierung als Instrument bei der Planung der Wiederaufnahme des Dialogs zwischen der Türkei und Griechenland nach einer Phase hoher Spannungen. Wie Ekonomim unter Berufung auf die Zeitung Kathimerini berichtet, schrieb Meinardus, dass dieser Umstand „nicht sehr bekannt“ sei.

DER WICHTIGSTE PROZESS

Der Analyse zufolge fand der wichtigste Prozess statt, als hochrangige Diplomaten aus Griechenland und der Türkei im vergangenen Jahr auf Wunsch Deutschlands in Brüssel zusammenkamen. Bei diesem Treffen wurden Vorbereitungen getroffen, damit die diplomatischen Prozesse dort fortgesetzt werden können, wo sie unterbrochen wurden.

DER EINFLUSS VON USA UND DEUTSCHLAND

Meinardus schrieb, dass Deutschland in den letzten Jahren mehr als jedes andere Land nach Wegen gesucht habe, zwischen der Türkei und Griechenland zu vermitteln. Es wurde zum Ausdruck gebracht, dass die Bemühungen Deutschlands in diese Richtung nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine in Abstimmung mit Washington zugenommen hätten.

'VORSICHTIGER OPTIMISMUS'

In dem Bericht, der an die in den deutschen Medien verbreitete Definition eines „vorsichtigen Optimismus“ bezüglich der Zukunft der Beziehungen zwischen Ankara und Athen erinnerte, wurde mitgeteilt, dass die Berliner Regierung keine schnellen Ergebnisse der Gespräche erwarte. Der deutsche Botschafter in Athen, Andreas Kindl, sprach von einem Prozess, der am 7. Dezember nicht enden werde, und kommentierte: „Wichtige Themen werden nicht angesprochen, aber hinter den Kulissen werden Vorbereitungen für einen späteren Prozess getroffen.“

Die Analyse von Meinardus schloss wie folgt: Wenn Erdoğan von einer ‚Win-Win‘-Situation in den türkisch-griechischen Beziehungen spricht, wäre eine Einigung in der Migrationsfrage ein hervorragender Anfang. Dies ist ein Bereich, in dem Griechenland und die Türkei eine enge Zusammenarbeit versprochen haben. Auch Berlin wird nicht untätig bleiben.


Nachrichtenquelle: 12punto

Deutschland USA Mitsotakis Erdoğan