Besorgniserregende Erklärung von Amnesty International zum Gazastreifen: 'Die Katastrophe wird sich weiter verschlimmern'
Amnesty International hat darauf aufmerksam gemacht, dass sich die humanitäre Katastrophe im Gazastreifen, der seit 16 Jahren unter einer israelischen Blockade steht, weiter verschlimmern wird, sofern die Kämpfe nicht gestoppt werden.
In einer Erklärung der in Großbritannien ansässigen Organisation Amnesty International wurde darauf hingewiesen, dass die Zahl der zivilen Todesopfer aufgrund der Konflikte ein beispielloses Ausmaß erreicht habe, und es wurde bewertet: "Unzählige Leben wurden zerstört, auseinandergerissen und auf den Kopf gestellt."
In der Erklärung, in der es heißt: "Jeden Tag enden mehr Leben, die humanitäre Katastrophe im Gazastreifen verschlimmert sich weiter", wurde betont, dass die zivilen Todesopfer bei den Bombardierungen, die Israel als Reaktion auf die Hamas-Angriffe vom 7. Oktober begonnen hat, auf erschütternde Weise zugenommen haben.
In der Erklärung, die darauf hinweist, dass mehr als ein Drittel der getöteten Zivilisten Kinder sind, wurde unterstrichen, dass sich immer noch unzählige Menschen unter den Trümmern befinden.
"MEHR ALS 2 MILLIONEN MENSCHEN KÄMPFEN UMS ÜBERLEBEN"
In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass auch das Leben von mindestens 200 im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln in Gefahr sei, und es wurde erklärt: "Durch die von Israel verschärfte Blockade des Gazastreifens wird die Einfuhr von Gütern, einschließlich Wasser, Nahrungsmitteln und Treibstoff, verhindert, und mehr als 2 Millionen Menschen kämpfen im Gazastreifen ums Überleben."
"Wenn die Kämpfe nicht sofort aufhören, wird sich die humanitäre Katastrophe, die durch die seit 16 Jahren andauernde rechtswidrige Blockade Israels über den besetzten Gazastreifen verursacht wird, weiter verschlimmern." In der Erklärung wurde betont, dass alle Parteien weiterhin Kriegsverbrechen begehen und das humanitäre Völkerrecht schwerwiegend verletzen.
In der Erklärung, in der zum Ausdruck gebracht wurde, dass ein Waffenstillstand nicht nur die rechtswidrigen Angriffe aller Parteien beenden, sondern auch Hilfsorganisationen die Möglichkeit geben würde, ihre Aktivitäten in der Region durchzuführen, um das Leid der Menschen zu lindern, wurde auch darauf hingewiesen, dass ein Waffenstillstand notwendig sei, um den Bedarf der Krankenhäuser zu decken.
In der Erklärung wurde zudem mitgeteilt, dass ein Waffenstillstand ein Umfeld für Verhandlungen zur Freilassung der Geiseln schaffen und die Möglichkeit bieten würde, die von allen Seiten begangenen Kriegsverbrechen durch unabhängige internationale Ermittler untersuchen zu lassen.
Amnesty International lud zudem jeden dazu ein, sich an der Unterschriftenkampagne für einen Waffenstillstand zu beteiligen, um das Blutvergießen zu stoppen und sicherzustellen, dass humanitäre Hilfe in den Gazastreifen gelangen kann.
Nachrichtenquelle: AA
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