„Bestechungsvorwürfe“ gegen Netanjahu
Yair Lapid, Vorsitzender der größten Oppositionspartei Jesch Atid und ehemaliger israelischer Ministerpräsident, hat Regierungschef Benjamin Netanjahu beschuldigt, seine Koalitionspartner zu „bestechen“.
In einem Beitrag in den sozialen Medien äußerte sich Lapid zu dem Gesetzentwurf, der ultraorthodoxe Juden vom Militärdienst befreit, nachdem die Knesset ihre Gesetzgebungsarbeit wieder aufgenommen hatte.
„Während sich im Gazastreifen noch immer Soldatinnen in der Hand der Hamas befinden, unterstützt die israelische Regierung ein Gesetz zur Drückebergerei“, erklärte Lapid und kritisierte den Gesetzentwurf scharf.
Lapid warf der Regierung Netanjahu vor, „Patrioten zu verraten“, und betonte: „Wir werden gegen dieses beschämende Gesetz kämpfen.“
Zur Befreiung ultraorthodoxer Juden vom Militärdienst kritisierte Lapid die Regierung mit den Worten: „Netanjahu besticht seine Koalitionspartner, um politisch zu überleben, während er gleichzeitig Soldaten in den Krieg schickt.“
Auch der Vorsitzende der israelischen Oppositionspartei Jisra’el Beitenu, Avigdor Liberman, erklärte, der Gesetzentwurf schade der „Einheit und Stärke der Nation“, und forderte die Regierung Netanjahu auf, das „Gesetz zur Drückebergerei“ zurückzuziehen.
Liberman forderte die Verabschiedung eines Gesetzes, das für alle in Israel lebenden Menschen eine Wehrpflicht ab dem 18. Lebensjahr vorsieht.
Nachrichtenquelle: AA
Meistgelesen
Huthis greifen saudischen Tanker an
4 Drohnen in der Nähe des US-Generalkonsulats in Erbil abgeschossen
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
Berühmter Regisseur Ezel Akay und sein Bruder festgenommen
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Operation 'Papier mit Zauber und Flüchen': Hodscha, meine Frau hat die Scheidung eingereicht
Er nannte die Kommunen, die zur 'Neuen Partei' wechseln werden, und ein Detail zu Istanbul erregte Aufmerksamkeit
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Kritische Unterscheidung bei der Behauptung zum auswärtigen Essen
CHP reagiert mit Massen-SMS auf Özels neue Parteientscheidung