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Brandopfer in Griechenland fordern Rücktritt von Ministerpräsident Mitsotakis

Die Betroffenen des Waldbrandes, der in Varnavas nahe der griechischen Hauptstadt Athen ausbrach und als die 'größte Katastrophe des Jahres' bezeichnet wird, haben den Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis, der vor Ort an einer Sitzung teilnahm, zum Rücktritt aufgefordert.

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Brandopfer in Griechenland fordern Rücktritt von Ministerpräsident Mitsotakis

Mitsotakis inspizierte das von der Brandkatastrophe betroffene Gebiet.

In der Region fand unter dem Vorsitz von Mitsotakis ein Treffen mit Regierungsvertretern und lokalen Behörden statt, um die Auswirkungen des Feuers zu erörtern. Währenddessen demonstrierte eine Gruppe von Brandopfern vor dem Gebäude. 

Die Betroffenen forderten den Rücktritt von Mitsotakis mit der Begründung, die Regierung habe bei der Brandbekämpfung versagt. Die Menge skandierte Parolen gegen Mitsotakis und die Regierung.

MIETZUSCHUSS WIRD GEWÄHRT

In seiner Rede während des Treffens wies Mitsotakis darauf hin, dass in diesem Jahr in Griechenland an etwa 4.000 verschiedenen Orten Waldbrände bekämpft wurden und sich der Großteil dieser Brände in der Region Attika ereignete, die auch Athen umfasst.

Bei dem Treffen wurde eine Lagebeurteilung vorgenommen und die Unterstützung für die Betroffenen erörtert.

Nach den im Anschluss an das Treffen bekannt gegebenen Daten wurden durch das Feuer 97 Häuser unbewohnbar. Es wurde festgestellt, dass 57 davon abgerissen werden müssen. 

Es wurde beschlossen, den Brandopfern einen Mietzuschuss zu gewähren. Zudem wurden die öffentlichen Schulden der Betroffenen gestundet.

Mitsotakis hatte nach dem Brand gesagt: "Glücklicherweise gibt es nur sehr wenige betroffene Bürger." Diese Äußerung hatte bei der Opposition und den Brandopfern für große Empörung gesorgt. 

Messungen des Copernicus-Satellitenüberwachungssystems der Europäischen Union ergaben, dass bei dem Brand, der in Varnavas ausbrach und sich bis nach Vrilissia und Chalandri ausbreitete, eine Fläche von 104 Quadratkilometern verbrannte.


Nachrichtenquelle: AA

Griechenland Brand