China hat ein System des britischen Verteidigungsministeriums gehackt. Daten wurden offengelegt
Die britische Presse berichtet, dass ein System des britischen Verteidigungsministeriums Ziel eines Cyberangriffs wurde. Nach dem Angriff wurden Informationen einiger Angehöriger der Streitkräfte offengelegt.
Berichten der britischen Presse zufolge kam es aufgrund des Hacks zu einer schwerwiegenden Datenpanne, bei der persönliche Informationen von aktivem Militärpersonal betroffen waren.
Es wurde unbefugter Zugriff auf ein Gehaltsabrechnungssystem erlangt, das Namen und Bankdaten sowohl aktueller als auch ehemaliger Angehöriger der Streitkräfte enthielt, und diese Informationen wurden offengelegt.
Nach dem Vorfall ergriff das Verteidigungsministerium sofort Maßnahmen und nahm das System vom Netz, während die Untersuchungen andauern. Es ist derzeit nicht bekannt, wofür die erlangten Daten verwendet werden könnten.
Die britische Regierung hat nicht bekannt gegeben, wer hinter dem Angriff steckt.
Unterdessen werden die Abgeordneten des britischen Parlaments über den besagten Datenverstoß informiert, der das Verteidigungsministerium betrifft und auf Dienstpersonal abzielte.
"AKTEURE MIT VERBINDUNGEN ZUM CHINESISCHEN STAAT"
Der britische Fernsehsender Sky News behauptete, dass China hinter dem Cyberangriff stecke.
Der stellvertretende Premierminister Oliver Dowden hatte am 25. März in einer Rede vor dem Parlament erklärt, dass hinter zwei separaten böswilligen Cyberangriffen, die sich sowohl gegen die britische Wahlaufsichtsbehörde als auch gegen Abgeordnete richteten, "Akteure mit Verbindungen zum chinesischen Staat" stünden.
Nachrichtenquelle: AA
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