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China unterstützt Irans Reaktion auf Israel im Rahmen von 'begrenzter Selbstverteidigung'

Der chinesische Außenminister Wang Yi erklärte, man begrüße die Ankündigung Irans, dass die Reaktion auf den israelischen Angriff auf seine diplomatische Vertretung in Damaskus begrenzt sei und im Rahmen der Selbstverteidigung erfolge.

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China unterstützt Irans Reaktion auf Israel im Rahmen von 'begrenzter Selbstverteidigung'

Dem chinesischen Außenministerium zufolge hat der chinesische Außenminister Wang Yi ein Telefonat mit dem iranischen Außenminister Hossein Amir-Abdollahian geführt.

Wang betonte, dass China den Angriff auf die diplomatische Vertretung Irans in Damaskus aufs Schärfste verurteile und ablehne, da dies einen Verstoß gegen das Völkerrecht darstelle. Er erklärte, man begrüße die Ankündigung Irans, dass die Gegenmaßnahmen im Rahmen der Selbstverteidigung erfolgen und begrenzt sein würden.

Der chinesische Außenminister äußerte die Überzeugung, dass Iran bei der Wahrung seiner Souveränität die Lage so handhaben werde, dass die Region nicht in ein Chaos gestürzt werde.

Wang wies darauf hin, dass die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten eine Auswirkung des Konflikts in Gaza seien, und unterstrich die Notwendigkeit, die Resolution 2728 des UN-Sicherheitsrates umzusetzen sowie so schnell wie möglich einen Waffenstillstand in Gaza zu erreichen, um den Krieg zu beenden.

Abdollahian, der im Gespräch mit Wang die Position seines Landes zum israelischen Luftangriff auf die diplomatische Vertretung Irans in Syrien darlegte, erklärte, dass der UN-Sicherheitsrat nicht angemessen auf den Angriff reagiert habe und Iran das Recht auf Selbstverteidigung gegen die Verletzung seiner Souveränität habe.

Abdollahian betonte, dass Iran angesichts der Sensibilität der regionalen Lage mit Zurückhaltung agieren werde und keine Absicht habe, die Spannungen weiter zu eskalieren.

Abdollahian brachte zum Ausdruck, dass Iran die aktiven Bemühungen Chinas um einen Waffenstillstand in Gaza unterstütze und sich für die Friedenssicherung und die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Ländern der Region einsetze. Er merkte zudem an, dass man bereit sei, gemeinsam an einer weiteren Vertiefung der iranisch-chinesischen Zusammenarbeit zu arbeiten.

Israel hatte am 1. April einen Luftangriff auf das Konsulatsgebäude Irans in Damaskus verübt. Bei dem Angriff kamen insgesamt sieben iranische Beamte ums Leben, darunter zwei im Rang eines Generals der iranischen Revolutionsgarden.

Iran hatte angekündigt, dass der Konsulatsangriff Israels einem Angriff auf das eigene Staatsgebiet gleichkomme und man Vergeltung üben werde. Israel hatte seinerseits erklärt, auf den Angriff Irans reagieren zu wollen.

Am 13. April startete Iran einen Angriff auf Israel mit Hunderten von Kamikaze-Drohnen sowie ballistischen Raketen und Marschflugkörpern.

Iran erklärte, einige Ziele seien getroffen worden, während Israel mitteilte, dass der Großteil der Angriffe durch Luftabwehrsysteme abgewehrt worden sei, jedoch eine Rakete einen Militärstützpunkt im Süden getroffen habe.

Die israelische Presse hatte behauptet, die Regierung in Tel Aviv habe beschlossen, „offen und wirksam“ auf den Luftangriff Irans zu reagieren.


Nachrichtenquelle: AA

China Außenministerium Iranische Revolutionsgarden