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Chinas Dialogaufruf an die USA und den Iran: Spannungen im Nahen Osten dürfen nicht eskalieren

China reagierte auf Äußerungen über die Möglichkeit begrenzter US-Militäroperationen gegen den Iran und erklärte, dass eine Zunahme der Spannungen im Nahen Osten keinem Land nütze.

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Chinas Dialogaufruf an die USA und den Iran: Spannungen im Nahen Osten dürfen nicht eskalieren

Die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Mao Ning, äußerte sich während einer Pressekonferenz in Peking zu den militärischen Aktivitäten der USA im Nahen Osten und den Spekulationen über mögliche Angriffe auf den Iran.

Sprecherin Mao drückte die Hoffnung aus, dass alle Parteien besonnen handeln und Meinungsverschiedenheiten durch Dialog gelöst werden. In ihrer Erklärung betonte sie: „Eine Eskalation der Spannungen im Nahen Osten dient den Interessen keiner der beteiligten Seiten.“

Die jüngste Beschleunigung der militärischen Aufrüstung der USA in der Region hat Spekulationen über eine mögliche militärische Intervention gegen den Iran in naher Zukunft befeuert. US-Präsident Donald Trump hatte am 20. Februar im Weißen Haus auf die Frage eines Journalisten, „Erwägen Sie einen begrenzten militärischen Angriff auf den Iran?“, mit den Worten „Ich denke, man kann sagen, dass ich das in Erwägung ziehe“ geantwortet und damit die Spekulationen weiter angeheizt.

Von iranischer Seite kamen unterdessen scharfe Äußerungen zu einer möglichen militärischen Operation. Ibrahim Azizi, Vorsitzender des Ausschusses für nationale Sicherheit und Außenpolitik des iranischen Parlaments, erklärte, dass man auf jeden Angriff gegen das Land reagieren werde und dies zu „bedauerlichen“ Konsequenzen führen werde. Iranische Beamte warnen in ihren jüngsten Stellungnahmen: „Jeder Angriff, selbst wenn er begrenzt ist, wird einen regionalen Krieg auslösen und nicht unbeantwortet bleiben.“

Die Atomverhandlungen, die nach den Angriffen Israels und der USA auf den Iran im Juni 2025 unterbrochen worden waren, wurden am 6. Februar im Oman wieder aufgenommen. Anschließend führten die Parteien am 18. Februar in Genf, Schweiz, die zweite Verhandlungsrunde durch. Es wird erwartet, dass die Delegationen der USA und des Iran am 26. Februar erneut in Genf zusammenkommen.

Chinas Aufruf wird als wichtige Botschaft an alle Akteure in der Region gewertet, die Spannungen abzubauen und nach Wegen zur Lösung durch Dialog zu suchen.


Nachrichtenquelle: 12punto