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Chinas Vergeltung für die gegenseitige Zollerhöhung der USA!

Als Vergeltung für den von den USA erhobenen zusätzlichen Zoll von 34 Prozent hat China den Export von Seltenen Erden genehmigungspflichtig gemacht. Dieser neue Schritt deutet auf eine Verschärfung des Wirtschaftskrieges zwischen den beiden Ländern hin.

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Chinas Vergeltung für die gegenseitige Zollerhöhung der USA!

China hat auf den zusätzlichen Zoll von 34 Prozent reagiert, den die USA im Rahmen ihrer "gegenseitigen Zölle" auf importierte Produkte erhoben haben. Die Pekinger Regierung hat den Export einiger Seltener Erden, bei denen sie einen Großteil des weltweiten Angebots kontrolliert, eingeschränkt.

Nach Angaben des chinesischen Handelsministeriums werden ab dem 4. April Samarium, Gadolinium, Terbium, Dysprosium, Lutetium, Scandium, Yttrium sowie Legierungen dieser Elemente in die Exportkontrollliste aufgenommen. Damit können chinesische Unternehmen den Export dieser Metalle nur noch mit offizieller Genehmigung durchführen. Zudem können chinesische Zollbehörden Sendungen beschlagnahmen, bei denen der Verdacht besteht, dass sie diese beschränkten Elemente enthalten.

China hält etwa 90 % des Weltmarktes bei der Produktion dieser Elemente, die in vielen Bereichen von Waffensystemen über Hochleistungsmotoren und Kernreaktoren bis hin zu Elektronik- und Optikgeräten eingesetzt werden. Dieser Schritt Pekings zeigt, dass das Land bereit ist, sein globales Gewicht bei Seltenen Erden erneut als strategische Waffe einzusetzen.

Darüber hinaus hatte Peking bereits am 3. Dezember 2024 Verbote und Beschränkungen für den Export von Gallium, Germanium und Antimon, die für die Chip-Produktion von entscheidender Bedeutung sind, sowie von Graphit, das in Batterien und Brennstoffzellen verwendet wird, in die USA verhängt.

ANTWORT AUF DEN ZOLLSCHRITT DER USA

Die Exportbeschränkung Chinas erfolgte, nachdem US-Präsident Donald Trump angekündigt hatte, im Rahmen der "gegenseitigen Zölle" einen zusätzlichen Zoll von 34 Prozent auf Importprodukte aus China zu erheben.

Die Regierung in Washington führte zusätzlich zum bestehenden Basiszoll von 10 Prozent einen "gegenseitigen Zoll" von 24 Prozent ein und legte damit eine neue Belastung von insgesamt 34 Prozent auf Importe fest. Somit erreichte der Gesamtzollsatz für Produkte chinesischen Ursprungs 54 Prozent.

China hatte als Vergeltung angekündigt, ebenfalls zusätzliche Zölle in gleicher Höhe auf US-Produkte zu erheben, und zudem neue Sanktionen gegen amerikanische Unternehmen angekündigt.


Nachrichtenquelle: AA

USA China