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D66 gewinnt Parlamentswahlen in den Niederlanden nach inoffiziellen Ergebnissen

Bei den Parlamentswahlen in den Niederlanden hat die Partei Demokraten 66 (D66) nach inoffiziellen Ergebnissen mit 27 Sitzen in der 150-köpfigen Zweiten Kammer die Wahl knapp für sich entschieden.

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D66 gewinnt Parlamentswahlen in den Niederlanden nach inoffiziellen Ergebnissen

Nach Abschluss der Stimmabgabe bei den heutigen Parlamentswahlen in den Niederlanden wurden die ersten Nachwahlbefragungen veröffentlicht. Die inoffiziellen Ergebnisse, die nach dem Ende der um 7:30 Uhr morgens begonnenen und um 21:00 Uhr beendeten Wahl bekannt gegeben wurden, zeigen, dass die zentristisch-liberale Partei Demokraten 66 (D66) die Wahl gewonnen hat. Nach vorläufigen Ergebnissen wird erwartet, dass die D66 27 Sitze in der 150-köpfigen Zweiten Kammer erreicht und Parteichef Rob Jetten der neue niederländische Ministerpräsident wird.

Die von Ipsos I&O veröffentlichte Nachwahlbefragung prognostiziert, dass die Partei für die Freiheit (PVV) unter der Führung des rechtsextremen Politikers Geert Wilders 25 Sitze, die Volkspartei für Freiheit und Demokratie (VVD) 23 Sitze, das Bündnis aus Grünen und der Partei der Arbeit (GL/PvdA) unter der Führung des ehemaligen Vizepräsidenten der EU-Kommission Frans Timmermans 20 Sitze und das mitte-rechte Christdemokratische Appell (CDA) 19 Sitze gewinnen werden.

Der 38-jährige D66-Chef Rob Jetten hatte während des Wahlkampfs versprochen, die politische Ära zu beenden, die von dem islam- und einwanderungsfeindlichen Geert Wilders dominiert wurde, der bei den vorangegangenen Wahlen in den Niederlanden als Sieger hervorgegangen war. Der Politiker, der in letzter Zeit an Popularität gewonnen hat, konnte durch seine Kampagne unter dem Motto „Ja, wir können es“ (Evet, yapabiliriz) breite Unterstützung sammeln.

Die Wahlbeteiligung lag laut Daten, die eine Stunde vor Schließung der Wahllokale veröffentlicht wurden, bei 66 Prozent. Zudem sahen sich die niederländischen Wähler bei der Wahl, an der 27 Parteien und 1.666 Kandidaten teilnahmen, mit einer breiten Auswahl und extrem langen Stimmzetteln konfrontiert.


Nachrichtenquelle: İHA

Demokratie Parlamentswahl Niederlande Wähler Wahlurne