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Deutschland spricht über diesen Skandal: Strafe für türkischen Moderator nach unrechtmäßigem Bezug von Sozialleistungen zur Bewährung ausgesetzt

Der türkische Fernsehmoderator Adil Palta, dem vorgeworfen wurde, in Deutschland 22 Jahre lang zu Unrecht Sozialleistungen bezogen zu haben, hat sich vor Gericht schuldig bekannt und entschuldigt. Seine Haftstrafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.

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Deutschland spricht über diesen Skandal: Strafe für türkischen Moderator nach unrechtmäßigem Bezug von Sozialleistungen zur Bewährung ausgesetzt

Der in Deutschland lebende türkische Fernsehmoderator Adil Palta musste sich in Stuttgart vor Gericht verantworten, weil er über 22 Jahre hinweg zu Unrecht Sozialleistungen bezogen haben soll. Palta, der seine Einkünfte aus Fernsehsendungen und Werbeverträgen in der Türkei verschwieg, um weiterhin Sozialhilfe zu erhalten, räumte die Vorwürfe ein und entschuldigte sich bei den deutschen Behörden.

GERICHTSVERFAHREN IN STUTTGART EINGELEITET

Berichten der deutschen Presse zufolge gab das Jobcenter Stuttgart an, dass Palta zu Unrecht Sozialleistungen in Höhe von fast 270.000 Euro bezogen habe, was dem Amt einen erheblichen finanziellen Schaden zugefügt habe. Das Gericht berücksichtigte jedoch nur einen Teilbetrag von 80.000 Euro; der Restbetrag wurde aufgrund von Verjährung nicht in das Verfahren einbezogen.

EINKÜNFTE VERSCHWIEGEN, EINKOMMEN DURCH FALSCHE RECHNUNGEN VERSTECKT

Es wurde bekannt, dass Palta über viele Jahre hinweg Hartz IV und später Bürgergeld bezog, wobei er angab, aufgrund einer Depression arbeitsunfähig zu sein. Während dieser Zeit moderierte er jedoch Werbesendungen beim Fernsehsender Eurostar in der Türkei und erzielte dabei ein Jahreseinkommen von bis zu 500.000 Euro. Den Berichten der Ermittler zufolge transferierte Palta seine Einnahmen über Western Union in die Türkei und nutzte gefälschte Rechnungen, um seine Einkünfte zu verschleiern.

ANGEKLAGTER GESTÄNDIG

Adil Palta, der vor Gericht alle Vorwürfe einräumte, erklärte: „Die gegen mich erhobenen Vorwürfe sind alle wahr. Ich entschuldige mich bei den deutschen Behörden.“ In seiner Verteidigung gestand er seine Taten, drückte sein Bedauern aus und beantragte beim Gericht eine Strafaussetzung zur Bewährung.

Im Rahmen des Verfahrens wurde auch die Tochter von Palta angeklagt. Den Vorwürfen zufolge soll sie zwischen 2019 und 2025 auf Anweisung ihres Vaters etwa 260.000 Euro auf ihr eigenes Konto überwiesen haben. Die junge Frau wurde jedoch freigesprochen, da sie argumentierte, keine Kenntnis über die Herkunft der Sozialleistungen gehabt zu haben.

STRAFE ZUR BEWÄHRUNG AUSGESETZT

Anstatt eine Haftstrafe ohne Bewährung zu verhängen, entschied das Gericht auf eine Freiheitsstrafe zur Bewährung. Diese Entscheidung wurde aufgrund des Geständnisses von Palta, seines gezeigten Reuegefühls sowie einer Verständigung mit dem Gericht getroffen.


Nachrichtenquelle: 12punto

Deutschland