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Deutschlands Bundeskanzler Merz an China: Wir brauchen Transparenz, Zuverlässigkeit und die Einhaltung von Regeln

Nach einem Treffen mit dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping in Peking forderte der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz fairen Wettbewerb im Handel und erklärte: "Der Wettbewerb zwischen Unternehmen muss fair sein; wir brauchen Transparenz, Zuverlässigkeit und die Einhaltung von Regeln."

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Deutschlands Bundeskanzler Merz an China: Wir brauchen Transparenz, Zuverlässigkeit und die Einhaltung von Regeln

Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte sich nach einem Treffen mit dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping im Rahmen seines offiziellen Besuchs in der chinesischen Hauptstadt Peking gegenüber Pressevertretern.

Merz bezeichnete den ersten Tag seines Besuchs in Peking, der im Schatten der Debatten über fairen Wettbewerb zwischen Europa und China sowie großer geopolitischer Krisen stattfand, als produktiv und erklärte: "Wir wollen unsere umfassende strategische Partnerschaft stärken. Der wichtigste Schwerpunkt lag heute darauf, wie wir unseren Wettbewerb gestalten wollen.

Der Wettbewerb zwischen Unternehmen muss fair sein. Wir brauchen Transparenz, Zuverlässigkeit und die Einhaltung gemeinsam vereinbarter Regeln. Zudem wollen wir die Themen Zugangsbeschränkungen und Exportbeschränkungen weiter erörtern. Sowohl die Chinesen als auch die Deutschen sind sich bewusst, dass unser wirtschaftlicher Austausch erheblich zum Wohlstand beider Länder beiträgt. Dass zwei der drei größten Volkswirtschaften der Welt hier miteinander Handel treiben, hat eine starke Wirkung, sowohl für uns als auch für andere", sagte er.

"China bereitet sich darauf vor, 120 Flugzeuge von Airbus zu kaufen"

Merz betonte, dass sein Besuch auch wichtig sei, um das Potenzial in China aufzuzeigen, und verwies als Beispiel darauf, dass sich die chinesische Regierung darauf vorbereite, beim europäischen Flugzeughersteller Airbus eine Bestellung über etwa 120 Flugzeuge aufzugeben. Merz sagte: "Schon dieses Beispiel zeigt, wie wertvoll solche Reisen sind, insbesondere um bestimmte Themen im Detail zu besprechen. Es gab zudem konkrete Themen, die mit einigen anderen Unternehmen besprochen wurden, diese sind jedoch noch nicht abgeschlossen."

Merz erklärte, man wolle das Handelsungleichgewicht, das sich seit etwa zwei Jahren zwischen Deutschland und China entwickelt habe, verringern und fügte hinzu: "Im Laufe des Jahres wird es weitere Besuche aus Deutschland geben. Der Wirtschafts- und Energieminister sowie der Minister für Digitales werden nach China kommen. Wir werden auch deutsch-chinesische Regierungskonsultationen abhalten. Wir beabsichtigen, die Gespräche zu diesen Themen im Rahmen der bestehenden bilateralen Dialogformate zu vertiefen. Wir führen zudem einen intensiven Meinungsaustausch zu anderen Themen wie der Transformation im Energie- und Klimasektor."

"Ich habe China gebeten, seinen Einfluss auf Russland zu nutzen, um den Ukraine-Krieg zu beenden"

Merz erklärte, dass sie während der Gespräche in Peking auch internationale Themen behandelt hätten: "Ich habe meine Gesprächspartner heute gebeten, ihren Einfluss zu nutzen, um den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine zu beenden. Peking kann in dieser Hinsicht wirksam sein. Wir wissen zudem, dass Signale aus China in Moskau sehr ernst genommen werden. Dies gilt sowohl für Worte als auch für Taten", sagte er.


Nachrichtenquelle: 12punto

Deutschland Bundeskanzler Friedrich Merz China