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Die 4 kritischen Gründe für die Spannungen zwischen Musk und Trump: 'Elon ist sehr gekränkt'

Während berichtet wird, dass sich die Beziehungen zwischen US-Präsident Trump und dem Tech-Milliardär Musk verschlechtert haben, heißt es, dass der Gesetzentwurf, der im Zentrum der Debatte steht, Regelungen enthalten könnte, die den Interessen von Tesla schaden könnten.

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Die 4 kritischen Gründe für die Spannungen zwischen Musk und Trump: 'Elon ist sehr gekränkt'

Die Meinungsverschiedenheiten zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem engen Verbündeten Elon Musk kamen durch einen Beitrag des Tech-Milliardärs auf der Plattform X ans Licht.

Musk, der letzte Woche sein Amt im Ministerium für Regierungseffizienz (DOGE) niederlegte und damit seine aktive Rolle in der US-Regierung beendete, bezeichnete den Steuer- und Ausgabengesetzentwurf, den Trump als „ein großes und schönes Gesetz“ beschrieb, als „eine beunruhigende Abscheulichkeit“.

In einer Nachricht, die er am Dienstag auf seinem X-Account teilte, schrieb Musk: „Es tut mir leid, aber ich kann das nicht mehr ertragen. Dieser riesige und hässliche Kongress-Ausgabengesetzentwurf ist eine beunruhigende Schande. Schande über diejenigen, die ihn unterstützen; ihr wisst, dass ihr falsch handelt, ihr seid euch dessen bewusst.“

WAS SIEHT DAS VON TRUMP GEWÜNSCHTE GESETZ VOR?

Musk hatte diesen Gesetzentwurf bereits zuvor kritisiert, doch seine jüngsten Kommentare stießen auf weitaus schärfere Reaktionen als erwartet. In seinem Beitrag auf X erklärte er über den Gesetzentwurf: „Er wird das ohnehin schon große Haushaltsdefizit um weitere 2,5 Billionen Dollar erhöhen und das amerikanische Volk unter eine unhaltbare Schuldenlast stürzen.“

Musk sagte zudem: „Der Kongress treibt Amerika in den Bankrott.“

Dieser Gesetzentwurf, der unter dem englischen Namen „One Big Beautiful Bill Act“ bekannt ist, gilt als das wichtigste innenpolitische Vorhaben von Trumps zweiter Amtszeit. Der Entwurf zielt auf die Fortsetzung von Einkommen- und Unternehmenssteuersenkungen ab und steht im Einklang mit einigen Versprechen aus Trumps Wahlkampf.

Beispielsweise zielt das Gesetz darauf ab, das Einkommen von Arbeitnehmern zu erhöhen, indem Steuern auf Trinkgelder, Überstunden und Autokreditzinsen abgeschafft werden. Während das Kindergeld bis 2028 auf 2.500 Dollar angehoben wird, werden zudem geschlechtsangleichende Behandlungen aus der Sozialversicherung sowie die Finanzierung einiger Nichtregierungsorganisationen untersagt.

Dennoch gibt es Interpretationen, dass einige Klauseln des Gesetzes den Interessen von Musk widersprechen. Behauptungen zufolge könnten hinter diesem harten Bruch zwischen den beiden engen Verbündeten auch Musks Starlink-Projekt und die Interessen des Unternehmens Tesla eine Rolle gespielt haben.

ELEKTROAUTO-STEUER

Der Gesetzentwurf beinhaltet die Abschaffung von Steuergutschriften für Elektrofahrzeuge für Automobilhersteller wie Musks Tesla. Bis Ende April gab Tesla mindestens 240.000 Dollar für Lobbyarbeit für diese Gutschrift und andere Unternehmensinteressen aus. Quellen, die mit Axios sprachen, deuteten an, dass Musk diese Regelung im Gesetz zwar unterstütze, es ihm jedoch nicht gelungen sei, die Reaktionen in der Öffentlichkeit zu beruhigen.

WOLLTE ER NICHT AUS DEM DOGE AUSSCHEIDEN?

Obwohl Musk offiziell kein Amt im DOGE innehatte, hatte er den Status eines „speziellen Regierungsangestellten“ im Weißen Haus. Der neue Gesetzentwurf führte jedoch eine Amtszeitbegrenzung von 130 Tagen für unbezahlte Beratungspositionen ein. Es wird behauptet, dass Musk auch nach Ablauf dieser Frist im Amt bleiben wollte.

In letzter Zeit haben die Aktivitäten des Milliardärs im DOGE viele Namen aus der Republikanischen Partei verärgert. US-Medien berichteten, dass Musk bei Kabinettssitzungen in den vergangenen Monaten direkt mit einigen Ministern aneinandergeraten sei. Zu diesen Ministern gehören Verkehrsminister Sean Duffy und Außenminister Marco Rubio.

STARLİNK

Quellen, die mit Axios sprachen, geben an, dass Musk von der Federal Aviation Administration (FAA) gefordert habe, das Starlink-Satellitensystem zur Kontrolle des nationalen Luftverkehrs zu nutzen. Es wird jedoch behauptet, dass die Luftfahrtbehörde diesen Antrag sowohl aus Gründen der Interessenvermeidung als auch aus technologischen Gründen abgelehnt habe.

RÜCKZUG DES NAMENS BEI DER NASA

Der letzte Bruchpunkt für Musk war am Samstagabend, als Trump seinen engen Verbündeten Jared Isaacman als NASA-Administrator zurückzog. Isaacman war zuvor zweimal mit Musks SpaceX ins All geflogen.

Obwohl behauptet wird, dass Isaacmans Nominierung aufgrund seiner Spenden an die Demokraten zurückgezogen wurde, waren die Spenden laut US-Presse bereits zuvor bekannt und Trump war über die Situation informiert.

Zudem heißt es, dass Sergio Gor, der Leiter des Büros für Präsidentschaftspersonal, der mit Musk im Konflikt steht, Einfluss auf die Rücknahme der Nominierung hatte. Ein Beamter des Weißen Hauses erklärte, dies sei „Sergios Art gewesen, Musk zu sagen: ‚Verschwinde‘“.

'Elon ist sehr gekränkt'







Quelle: Ntv


Nachrichtenquelle: 12punto

Elon Musk Donald Trump